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Digitalisierung im Gesundheitswesen

Welche Rolle Start-ups im digitalen Wandel spielen

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Junge Unternehmen gelten in vielen Bereichen als Innovationsmotoren. Wie Start-ups die gesundheitliche Versorgung verbessern können und welche Rolle sie dabei spielen, untersucht das Institut Arbeit und Technik zusammen mit Forschern der Ruhr-Universität Bochum.

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Laut dem Forscher des IAT Dr. Sebastian Merkel können Start-ups nicht nur zu einer besseren Versorgung im Gesundheitswesen beitragen, sondern geben auch die notwendigen Impulse
Laut dem Forscher des IAT Dr. Sebastian Merkel können Start-ups nicht nur zu einer besseren Versorgung im Gesundheitswesen beitragen, sondern geben auch die notwendigen Impulse
( © Tierney - stock.adobe.com )

Das Institut Arbeit und Technik(IAT) untersucht gemeinsam mit Forschern der Ruhr-Universität Bochum, welche Rolle Start-ups bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen spielen. „Start-ups gelten in vielen dieser Bereiche als Innovationstreiber“, sagt der IAT-Forscher Dr. Sebastian Merkel. Er erläutert: „Den jungen Unternehmen kommt eine besondere Bedeutung zu, da ihre Innovationen nicht nur helfen können, die gesundheitliche Versorgung zu verbessern und Kosten zu senken. Sie setzen auch notwendige Impulse für eine Weiterentwicklung der Gesundheitswirtschaft“.

„Besonders anspruchsvoll“

Gerade bei jungen Unternehmen sei es besonders wichtig, entsprechende Unterstützungsbedarfe zu identifizieren, da durch die rechtlichen Rahmenbedingungen und die vielfältigen Akteure eine fundierte Kenntnis des Marktes und dessen Besonderheiten zusätzlich zum technischen Know-how und den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen notwendig sei. Zwar gelte dies auch für andere Branchen, jedoch werde die Gesundheitswirtschaft als besonders anspruchsvoll angesehen und werde mit wechselnden Rahmenbedingungen konfrontiert. Diese Zugangshürden seien ein Grund dafür, warum bislang vergleichsweise wenige „disruptive“ Innovationen hervorgebracht würden.

Die Studie will konkrete Handlungsmöglichkeiten für die Unternehmen und Politik formulieren. Es sei bewusst ein anwendungsorientierter Projektansatz gewählt worden: Erarbeitete Ergebnisse sollen nicht alleine im wissenschaftlichen Kontext genutzt werden, sondern unterschiedlichen Stakeholdern praktische Hilfestellung bieten.

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