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Definitionen Was sind öffentliche Warnsysteme (Public-Warning-Systeme)?

Autor / Redakteur: zeroshope / Manfred Klein

Die EECC-Richtlinie legt fest, dass es ab 2022 überall in der EU öffentliche Warnsysteme geben muss, über die sich die Bevölkerung digital informieren lässt. In Deutschland gibt es durch KatWarn und NINA bereits Vorläufer.

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Die Corona-Krise hat auch die Wichtigkeit von öffentlichen Warnsystemen wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gehoben
Die Corona-Krise hat auch die Wichtigkeit von öffentlichen Warnsystemen wieder ins Bewusstsein der Bevölkerung gehoben
(© aga7ta – Fotolia)

Die negativen Folgen von Katastrophen lassen sich oft durch rechtzeitige Warnungen eindämmen. In den USA ist es längst üblich, dass dies digital geschieht. Die Bevölkerung erhält Warnungen auf das Mobiltelefon. In der EU sind solche öffentlichen Warnsysteme (Public-Warning-Systeme) jedoch noch die Ausnahme. Dies muss sich bis 2022 ändern. Ende 2019 hat die EU die EECC-Richtlinie verabschiedet. Bis einschließen 2022 müssen alle Mitgliedsländer öffentliche Warnsysteme aufbauen, die digital funktionieren.

Die EECC-Richtlinie im Detail

EECC steht für „European Electronic Communication Code“ bzw. „Europäischer elektronischer Kommunikations-Kodex“. Diese wurde über mehrere Jahre beraten und hat schließlich die folgenden Ergebnisse hervorgebracht: