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Was ist ein klinisches Arbeitsplatzsystem?

| Redakteur: Manfred Klein

Ein Klinisches Arbeitsplatzsystem (KAS) stellt als Frontend den dezentralen Informationszugriff in seiner gesamten Funktionalität für das Krankenhauspersonal am jeweiligen Arbeitsplatz bereit.

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Ein klinisches Arbeitsplatzsystem ist integraler Bestandteil des Krankenhausinformationssystems
Ein klinisches Arbeitsplatzsystem ist integraler Bestandteil des Krankenhausinformationssystems
(© aga7ta – Fotolia)

Laut der deutschen Wikipedia stellt sich die Abgrenzung zu einem Krankausinformationssystem (KIS) wie folgt dar: „Definiert man ein Krankenhausinformationssystem (KIS) als „die Gesamtheit aller informationsverarbeitenden Einheiten zur Bearbeitung medizinischer und administrativer Daten im Krankenhaus“, so schließt dies alle Computerprogramme, Personen und nicht edv-basierte Informationssysteme eines Krankenhauses ein. Das KAS ist demnach ein Bestandteil des KIS.“

In der akademischen Definition bilden Satelliten oder Serverfunktionen für spezielle Teilmengen der klinischen Informations oder als dezentrale Lösungen für Abteilungen, wie

  • Patientendatenmanagementsysteme (PDMS),
  • Pflegedokumentationssysteme
  • OP-Planungssystem,
  • Befundserver

in beliebiger Kombination und Struktur als Datenbankserver jeweils die Informationsquellen zur Präsentation und zum lesenden und schreibenden Zugriff für jeden Klinischen Arbeitsplatz.

In der Spezialisierung der Softwaresysteme zeichnen sich Klinische Arbeitsplatzsysteme vor allem durch Allgemeingültigkeit des Informationsangebots für den allgemein versorgenden Einsatz in einem Krankenhaus aus. Dabei können spezialisierte Systeme, wie zum Beispiel PDMS in speziellen Funktionsbereichen wie zum Beispiel der Intensivmedizin oder der Anästhesie eine möglichst zugeschnittene Funktionalität anbieten.

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