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Universitätsmedizin Essen „Versorgung auf Spitzenniveau“

| Autor: Julia Mutzbauer

Das Europäische Exzellenzzentrum für neuroendokrine Tumoren (ENETS Center of Excellence) an der Universitätsmedizin Essen wurde re-zertifiziert. Das Zentrum an der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel zählt zu den acht größten dieser Art in Deutschland.

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Prof. Dr. Dr. Dagmar Führer, Direktorin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen
Prof. Dr. Dr. Dagmar Führer, Direktorin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen
(© Universitätsmedizin Essen)

„Wir freuen uns sehr, dass es uns gelungen ist, mit den Kollegen des Westdeutschen Tumorzentrums und des Cancer Center Cologne Essen eine solche herausragende Einheit zu schaffen und den betroffenen Patienten eine Versorgung auf internationalem Spitzenniveau anzubieten“, so Prof. Dr. Dr. Dagmar Führer, Direktorin der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel am Universitätsklinikum Essen. Dr. Harald Lahner, leitender Oberarzt der Klinik für Endokrinologie, Diabetologie und Stoffwechsel, und Leiter des ENETS-Center der Universitätsmedizin Essen fügt hinzu: „Diese Zentren, wie bei uns hier in Essen, sind exemplarisch für eine spitzenuniversitäre Versorgung mit unseren vielen verschiedenen Spezialdisziplinen. Nur so können wir rasch Innovationen umsetzen und die Erforschung der Erkrankung weiter voranbringen.“

Chefauditor in diesem Jahr ist laut Universitätsmedizin Essen der Endokrinologe Prof. Dr. h.c. Steven Lamberts, Pionier der europäischen NET-Forschung und ehemaliger Rektor der Erasmus Universität Rotterdam. Prof. Lamberts habe dem ENETS-Center der Universitätsmedizin Essen eine herausragende Arbeitsweise bescheinigt, die beispielgebend für andere europäische ENETS-Center sei. Das Essener ENETS-Center of Excellence ist Mitglied im Europäischen Referenznetzwerk für seltene endokrine Erkrankungen (ENDO-ERN) und seltene Krebserkrankungen (EURACAN).

Neuroendokrine Tumoren würden zu den seltenen Krebserkrankungen zählen und könnten praktisch in allen Organen auftreten und sehr unterschiedlich verlaufen. An der Versorgung der Patienten seien daher viele Fachdisziplinen beteiligt. Im Essener Zentrum sind nach den Angaben der Universitätsmedizin Essen neben der Endokrinologie auch die Klinik für Nuklearmedizin, die Klinik für Viszeral-, Allgemein- und Transplantationschirurgie, das Institut für Pathologie, die Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie, das Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Neuroradiologie, die Klinik für Innere Medizin (Tumorforschung) und die Klinik für Strahlentherapie involviert.

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