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Virchowbund zur Corona-Pandemie Verband fordert Fachärzte zur Zusammenarbeit auf

| Autor: Julia Mutzbauer

Im Rahmen des Weltgesundheitstag apperliert Dr. Dirk Heinrich, der Bundesvorsitzende des Verbandes der niedergelassenen Ärzte (Virchowbund) an alle Haus- und Fachärzte, die Herausforderungen der Corona-Pandemie gemeinsam zu lösen. Heinrich betotnt, dass die ambulante Gesundheitsversorgung systemrelevant ist.

Dr. Dirk Heinrich zur Lockerung der Corona-Maßnahmen: „Dann brauchen wir starke Praxen mehr denn je. Auf diese Situation müssen wir uns jetzt schon einstellen“
Dr. Dirk Heinrich zur Lockerung der Corona-Maßnahmen: „Dann brauchen wir starke Praxen mehr denn je. Auf diese Situation müssen wir uns jetzt schon einstellen“
(© lenetsnikolai - stock.adobe.com)

Dr. Dirk Heinrich: „Die ambulante ärztliche Versorgung ist in ihrer Gesamtheit systemrelevant. Alle Fachgruppen leisten derzeit in und um die Corona-Pandemie Außergewöhnliches“.

Auch wenn an vorderster Front die Haus- und Kinderärzte, die hausärztlichen Internisten und die grundversorgenden Fachärzte wie HNO-Ärzte und Pneumologen wahrgenommen würden, dürften andere wichtige Fachgruppen nicht im Schatten stehen.

Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender Virchowbund
Dr. Dirk Heinrich, Bundesvorsitzender Virchowbund
(© GEORG LOPATA/ Virchowbund)

Heinrich verweist darauf: „Neben den Laborärzten sind derzeit insbesondere die Radiologen für die Diagnostik wichtig. Aber auch alle anderen Fachgruppen leisten elementare Dienste in der Versorgung, denn die Behandlung der Patienten muss auf allen Ebenen weitergehen.“

Auch Nicht-COVID-19-Patienten müssten versorgt werden. Das gelte insbesondere für die vielen chronisch Kranken, die regelmäßig einen Arzt benötigen, aber auch für die lebenswichtige Versorgung von Krebs-Patienten. Dr. Heinrich fordert: „Die Behandlung dieser Patienten darf Corona-bedingt nicht in den Hintergrund rücken“.

Deshalb sei es elementar, gerade jetzt den Erhalt der Praxen niedergelassener und ambulant tätiger Ärzte und ihres Fachpersonals zu sichern.

„Spätestens, wenn die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung nach Ostern zurückgenommen werden, wird das Infektionsgeschehen wieder ansteigen und zuallererst in den Praxen spürbar werden. Dann brauchen wir starke Praxen mehr denn je. Auf diese Situation müssen wir uns jetzt schon einstellen“, erläutert Dr. Dirk Heinrich.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing