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KIS Unterstützung für die Notaufnahme

Autor: Susanne Ehneß

Krankenhäuser entlasten und Patienten optimal versorgen – das kann die Digitalisierung leisten. Die Notaufnahme des Schwarzwald-Baar Klinikums erhält Notfalldaten aus den Rettungswagen bereits vor Ankunft des Patienten.

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Infos zu Vitalwerten, Anamnese und EKG sowie Fotos vom Notfallort werden vom Rettungsdienst digital an die Notaufnahme übermittelt
Infos zu Vitalwerten, Anamnese und EKG sowie Fotos vom Notfallort werden vom Rettungsdienst digital an die Notaufnahme übermittelt
(© Benjamin Nolte - stock.adobe.com)

Die Notaufnahme des Schwarzwald-Baar Klinikums in Villingen-Schwenningen ist mittlerweile komplett digitalisiert. Seit Februar 2021 werden Notfalldaten aus dem Rettungswagen direkt und digital ins Krankenhaus-Informationssystem (KIS) übertragen – noch vor der Ankunft des Patienten. „Das optimiert den Übergabeprozess, weil wir bereits alle notwendigen Informationen eines Patienten im KIS haben, bevor er überhaupt bei uns in der Notaufnahme ankommt. So können wir uns optimal vorbereiten und den Patienten bestmöglich versorgen“, kommentiert Prof. Dr. Bernhard Kumle, Direktor der Klinik für Akut- und Notfallmedizin im Schwarzwald-Baar Klinikum.

Die Rettungsdienste der Region arbeiten mit NIDA, der Dokumentationsplattform des Zentrums für Telemedizin Bad Kissingen. Dort werden alle Daten zum Patienten und zum Notfall erfasst. „Mit der Ankündigung des Patienten in unserer Notaufnahme werden automatisch auch die Daten übertragen“, so Prof. Kumle. Bis Anfang des Jahres erschienen diese Patienten auf einem großen Monitor in einer Liste, die Daten mussten die Ärzte noch in einem separaten System abrufen.