Ausweitung der Telematikinfrastruktur TI-Anbindung jetzt auch für nicht approbierte Gesundheitsberufe

Von Chiara Maurer

Die Kommunikation von Medizinern untereinander, sowohl im eigenen Fachbereich als auch sektorenübergreifend, soll vereinfacht und ausgebaut werden, so lautet ein Ziel der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Zu diesem Zweck vernetzt die Telematikinfrastruktur (TI) medizinische Leistungserbringer und – dank D-Trust und des elektronischen Gesundheitsberuferegisters (eGBR) – nun auch Mitarbeiter in Gesundheitsberufen ohne Approbation.

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Durch den eHBA und SMC-B für nicht approbierte Gesundheitsberufe erhalten nun auch Hebammen, Pflegekräfte und Physiotherapeuten Zugriff auf die Telematikinfrastruktur und ihre Dienste
Durch den eHBA und SMC-B für nicht approbierte Gesundheitsberufe erhalten nun auch Hebammen, Pflegekräfte und Physiotherapeuten Zugriff auf die Telematikinfrastruktur und ihre Dienste
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Der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) und der Institutionsausweis (SMC-B) sind die Schlüssel zur TI. Während ersterer der Authentifikation der Ärzte gegenüber medizinischen Anwendungen und dem Erstellen rechtsverbindlicher digitaler Signaturen dient, ermöglicht die SMC-B die Identifikation der Arztpraxis oder der Klinik als medizinische Einrichtung gegenüber den Diensten der TI.

Nun erhielt die D-Trust GmbH, ein Unternehmen der Bundesdruckerei-Gruppe, die Zulassung des eGBR als Anbieter der beiden Ausweise. Das besondere daran: Bei D-Trust können auch Menschen die Ausweise bestellen, die in einem nicht approbierten Gesundheitsberuf arbeiten; ausgegeben werden die Karten dann durch das eGBR. So kann das Netzwerk der TI weiter ausgebaut und Hebammen, Pflegekräfte sowie Physiotherapeuten darin integriert werden.

„Die TI-Anbindung der neuen Berufsgruppen ist ein wichtiger Schritt hin zu einem digitalen Gesundheitswesen“, betont Dr. Kim Nguyen, Geschäftsführer der D-Trust GmbH. Denn neben der elektronischen Patientenakte ermöglicht die TI den neu integrierten Berufen nun auch den Zugriff auf den elektronischen Medikationsplan, das Notfalldaten- und Versicherten­stamm­daten­management und den eMutterpass.

„D-Trust bietet mit dem eHBA und der SMC-B die wesentlichen Zugangskomponenten für das digitale Gesundheitsnetzwerk“, so Nguyen weiter.

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