Suchen

Pflegeausbildung in Bayern

Staatsregierung setzt auf digitale Angebote

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Die Bayerische Staatsregierung hat ihr Programm für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege weiter ausgebaut. Das Kabinett hat das Ziel mehr Menschen für den Pflegeberuf zu gewinnen. Mithilfe von digitalen Angeboten sollen Ausbildungspartner leichter gefunden werden.

Firmen zum Thema

Die Bayerische Staatsregierung will den Zugang zu Ausbildungspartnern und Informationen in Pflegeberufen erleichtern
Die Bayerische Staatsregierung will den Zugang zu Ausbildungspartnern und Informationen in Pflegeberufen erleichtern
( © Britta und Ralph Hoppe - www.FooTToo.de )

Das Bayerische Gesundheitsministerium will künftig auf der digitalen Plattform freistaat.bayern.de die Kontaktdaten möglicher Ausbildungspartner zur Verfügung. Zudem soll das Gesundheitsministerium auf seiner Homepage Informationen zur generalistischen Pflegeausbildung für Träger und Schulen anbieten.

Außerdem plant das Kabinett ein Bündnis um dem Mangel an Pflegefachkräften zu lindern. Dem „Bündnis für Fachkräftenachwuchs in der Langzeitpflege“ sollen die Leistungserbringer und die Kostenträger sowie die Vereinigung der Pflegenden in Bayern angehören. Dieses Bündnis soll den Beteiligten ermöglichen, die Vereinbarungen, die auf Bundesebene im Rahmen der „Konzentrierten Aktion Pflege“ getroffen werden, gemeinsam voranzubringen.

Zusätzlich setzt Bayern auf eine Imagekampagne für den Nachwuchs. Die Kampagne soll Jugendliche über die guten Karrieremöglichkeiten im Pflegeberuf informieren und somit zur Nachwuchsgewinnung beitragen. Auch die Umsetzung der generalistische Pflegeausbildung, die im kommenden Jahr startet, soll vorangetrieben werden. Die Bayerische Staatsregierung will mit zahlreichen Verbesserungen wie eine Modernisierung der Ausbildungsinhalte und mehr Praxisanleitung mehr junge Menschen für den Pflegeberuf begeistern. Dazu hat das Gesundheits- und Pflegeministerium bereits ein „Bündnis für generealistische Pflegeausbildung“ mit 40 Partnern ins Leben gerufen.

Mit den besonderen Belangen von Auszubildenden in der Pflege soll sich künftig ein Mentor am Landesamt für Pflege befassen. Der Mentor soll die Auszubildenden bei komplexen Themen wie der Umgang mit dem Tod, aber auch bei praktische Fragen wie der Umgang mit Schichtdienst begleiten, um Ausbildungsabbrüche zu verhindern.

Darüber hinaus will sich die Bayerische Staatsregierung für bezahlbares Wohnen für Pflegekräfte und für eine bessere Bezahlung der Pflegekräfte einsetzen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46152512)