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Die elektronische Patientenakte (ePA) kommt Spahn bestätigt geplanten Starttermin

| Autor: Julia Mutzbauer

Obwohl die Coronakrise das Gesundheitswesen in den letzten Monaten vor große Herausforderungen gestellt hat, soll es mit der Digitalisierung weitergehen. Im Rahmen der DMEA sparks bestätigte Jens Spahn, dass die elektronische Patientenakte (ePA) Anfang des kommenden Jahres an den Start geht.

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Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf der DMEA 2019
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf der DMEA 2019
(© Messe Berlin)

Jens Spahn bekräftigte in seiner Rede, dass die ePA auf jeden Fall am 1. Januar 2021 starten wird – auch wenn es dann im Nachgang noch weitere Anpassungen geben kann. Wichtig sei es, anzufangen. Das Vorhaben liege im vereinbarten Zeit- und Kostenrahmen. Der nächste Schritt sei nun, im Rahmen der europäischen EU-Ratspräsidentschaft ein gemeinsames Verständnis für den Austausch von Gesundheitsdaten zu schaffen.

Im Hinblick auf die Umsetzung der Digitalisierung im Gesundheitswesen ist Spahn zuversichtlich: „In den vergangenen zwei Jahren haben wir mehr umgesetzt als in den zehn Jahren davor“. Dafür will der Gesundheitsminister auch die Interoperabilität in der Gesundheitsbereich weiter vorantreiben. Denn offene Schnittstellen und eine gemeinsame Sprache seien die Voraussetzung für ein vernetztes digitales Gesundheitswesen.

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