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Hybride Cloud bevorzugt Sicherheit von Patientendaten hat oberste Priorität

| Autor / Redakteur: Markus Biesinger* / Julia Mutzbauer

Personalisierte Gesundheitsleistungen oder Assistenten auf Basis künstlicher Intelligenz (KI) haben das Potenzial, die Patientenversorgung zu verbessern und gleichzeitig Kosten zu senken. Die Nutzung der Cloud spielt dabei nach Meinung der Entscheider eine essenzielle Rolle.

Markus Biesinger: „Ein hybrides Cloud-Modell versetzt IT-Teams in die Lage, Patientendaten zu schützen und regulatorische Auflagen zu erfüllen“
Markus Biesinger: „Ein hybrides Cloud-Modell versetzt IT-Teams in die Lage, Patientendaten zu schützen und regulatorische Auflagen zu erfüllen“
(© natali_mis - stock.adobe.com)

Wie genau diese Rolle aussieht, hängt nach Angaben von mehr als der Hälfte (55 Prozent) der im Rahmen der internationalen Studie Enterprise Cloud Index 2019 weltweit befragten Entscheider in der Gesundheitsbranche vom Umgang mit den Patientendaten ab und von den entsprechenden Regulierungen.

Top-Kriterium zur Entscheidung zwischen verschiedenen Cloud-Modellen sind dementsprechend Erwägungen hinsichtlich Sicherheit und Compliance. Das gilt für 29 Prozent der Befragten insbesondere bei der Frage, wo ein Workload gehostet werden soll. Und für nicht weniger als 60,4 Prozent hat das Sicherheitsniveau, das zwischen verschiedenen Cloud-Umgebungen herrscht, den größten Einfluss auf ihre künftigen Cloud-Implementierungen.

Dieses Sicherheitsbewusstsein spiegelt sich in der Einschätzung wieder, welches Cloud-Betriebsmodell als am sichersten gilt. Für fast 33 Prozent der Befragten aus der Gesundheitsbranche trifft das für die Hybrid Cloud zu. Dieser Wert ist höher als in allen anderen untersuchten Branchen. Der weltweite Durchschnittswert liegt bei dieser Frage im Übrigen bei 28 Prozent. An zweiter Stelle rangiert mit 21 Prozent die private Cloud in selbst gemanagten Rechenzentren, während die Public Cloud nur 7 Prozent der IT-Entscheider in der Branche als sicherste Variante einstufen.

Hybrid Cloud auf dem Vormarsch

Vor diesem Hintergrund ist es nur folgerichtig, dass 87 Prozent der Befragten in der hybriden Cloud das ideale IT-Betriebsmodell sehen. Innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre planen sie, deren Nutzung um 44 Prozent zu steigern und umgekehrt die Zahl der traditionellen Rechenzentrumsimplementierungen um 35 Prozent zu reduzieren.

„Unternehmen und Organisationen aus dem Gesundheitssektor suchen nach Wegen, die Patientenerfahrung zu verbessern und die Interoperabilität beim Datenaustausch zu erhöhen. Außerdem wollen sie virtuelle Gesundheitsservices bereitstellen, ohne Abstriche bei der Qualität zu machen“, erklärt Markus Biesinger, Healthcare Systems Engineer bei Nutanix. „Diese Ziele sind aber nur mit Hilfe sicherer und flexibler Cloud-Infrastrukturen erreichbar. Ein hybrides Cloud-Modell versetzt IT-Teams in die Lage, Patientendaten zu schützen und regulatorische Auflagen zu erfüllen. Darüber hinaus aber können Gesundheitsanbieter durch dieses Modell technologisch innovative Versorgungsleistungen für Patienten im digitalen Raum erbringen und dieses Angebot kontinuierlich ausbauen.“

Weitere Informationen

Für die Studie Enterprise Cloud Index 2019 hat das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne im Auftrag von Nutanix weltweit 2.650 IT-Entscheider aus unterschiedlichen Branchen und von Unternehmen unterschiedlicher Größe befragt. Die allgemeine Studie wie die Ergebnisse für die Gesundheitsbranche sind auf der Nutanix-Website abrufbar.

*Der Autor: Markus Biesinger, Lead Architect EMEA Healthcare, Nutanix

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