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WLAN und LAN der Seniorenresidenz Oberlaa Sicherheit und Redundanz – alles auf einer Infrastruktur

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Gemeinsam mit Extreme Networks hat die FAWO GmbH ein Netzwerk geschaffen, das auf einer einzigen Infrastruktur drei WLANs ermöglicht – eines für Daten, eines für Gäste und eines für Voice. Trotz dieser Bündelung ist das Netzwerk sicher und performant. Auch die Sprachkommunikation – die Königsdisziplin für kabellose Netze – funktioniert ausfallsicher.

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Die Seniorenresidenz Oberlaa hat ein Netzwerk mit drei verschiedenen WLAN-Verbindungen
Die Seniorenresidenz Oberlaa hat ein Netzwerk mit drei verschiedenen WLAN-Verbindungen
(© Seniorenresidenz Oberlaa, Foto: Georg Amschl )

In der Gesundheitswirtschaft gibt es besondere Regeln für die Netzwerkinfrastruktur. Die Netze müssen beispielsweise gleich in zwei Dimensionen sicher sein. Sowohl was die Ausfall- als auch die Datensicherheit angeht sowie den Datenschutz betreffend. Für Krankenhäuser oder Pflegeheime etwa ist alles andere keine Option.

Bei der Implementierung des Netzes in der Seniorenresidenz Am Kurpark Wien-Oberlaa durch den Extreme Networks Partner FAWO GmbH kam noch eine zusätzliche Dimension dazu. Denn neben dem Alarmsystem für die Bewohner sollte auch die Sprachkommunikation im WLAN abgebildet werden. Im Ergebnis des Projektes musste also ein hochverfügbares, maximal sicheres und zugleich performantes Netz entstehen.

Im ersten Schritt plante Extreme Networks Black-Diamond-Partner FAWO das gesamte Netzwerk virtuell. Hierbei wurde die maximale Anzahl der verwendeten Voice-Geräte simuliert, sodass letztendlich das gesamte Seniorenzentrum gut ausgeleuchtet ist, an jedem Ort ein bestimmter Dämpfungswert erreicht wird. Mehr als 100 Access-Points und über 15 Switches sorgen dann auch in der real installierten Infrastruktur für Stabilität. Zwei virtuelle Controller, die redundant ausgelegt sind, sind ebenso stabilisierende Faktoren.

In der gesamten Installation sind somit immer mindestens zwei Funkzellen im Einsatz, wodurch keine respektive nur ganz kurze Ausfallzeiten entstehen. Gäste-, Daten- und Voice-W-LAN sind physikalisch voneinander getrennt; durch die Segmentierung wird den besonderen gesetzlichen Anforderungen zum Datenschutz (EU GDPR) entsprochen.

Das Extreme Management Center nutzen die Administratoren des Seniorenzentrums für den schnellen Überblick in der Netzwerkinfrastruktur. Sollten doch einmal Fehler auftreten, werden sie unverzüglich benachrichtigt und können sofort reagieren. Ebenso lassen sich so etwaige Updates mit einem Klick effizient und schnell verteilen.

Die Seniorenresidenz kommt mit einer einzigen Infrastruktur sehr gut aus, VLAN und Segmentierung ermöglichen die erforderliche mehrdimensionale Sicherheit bei gleichzeitig starker Leistungsfähigkeit. Das Extreme Management Center versorgt die Administratoren zuverlässig mit den notwendigen Informationen, die sie auch für ihre monatlichen Audits benötigen.

Die gesamte Sprachkommunikation lässt sich über WLAN abwickeln, ebenso der Alarmruf. Hier setzen die Senioren über ein Armband einen Notruf ab, der dann letztlich auf den Mobiltelefonen der Pflegekräfte landet. Die dafür notwendige geringe Latenz bei hoher Abdeckung ist zu jeder Zeit gewährleistet.

„Das gesamte Projekt ist ein Riesenerfolg. Das liegt sicher auch daran, dass die Abstimmungswege zwischen FAWO und Extreme Networks traditionell sehr kurz sind, die Partnerschaft seit vielen Jahren sehr vertrauensvoll ist“, sagt Peter Kulmbrein, Geschäftsführer der FAWO GmbH aus Innsbruck.

„Die Lösungen und der Service von Extreme Networks haben unsere Erwartungen voll erfüllt. Die Nutzer sind sehr zufrieden“, so Michael Wolfrum, Geschäftsführer Seniorenresidenzen.

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