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Telemedizin Schutz vor Corona: die Videosprechstunde

| Autor: Susanne Ehneß

Für die Dauer der Coronavirus-Krise können Ärzte eine Software für Videosprechstunden kostenfrei nutzen.

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Online-Sprechstunden schützen vor Ansteckung
Online-Sprechstunden schützen vor Ansteckung
(© Maridav - stock.adobe.com)

Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt, bei Erkältungs- oder Grippesymptomen den zuständigen Arzt zunächst telefonisch zu kontaktieren und den Gang in die Praxis zu vermeiden. Der Coronavirus soll damit eingedämmt werden. Eine weitergehende Möglichkeit der Diagnose ist die Telemedizin. Der Software-Anbieter arztkonsultation bietet Ärzten nun während der Corona-Krise die kostenlose Nutzung seiner Videosprechstunden-Lösung an. Das Angebot gilt für alle Haus- und Fachärzte.

„Als Anbieter einer Videosprechstunde stehen wir in der Verantwortung, einen bestmöglichen Beitrag zur Bekämpfung des Coronavirus zu leisten. Niemand weiß, wie lange diese Krise dauert, deshalb ist unser Angebot ausdrücklich nicht auf wenige Monate beschränkt, sondern für die gesamte Dauer der Krise gültig“, betont Geschäftsführer Dr. Peter Zeggel.

Für gesetzliche versicherte Patienten macht dieses Angebot keinen Unterschied, da die Fernbehandlung per Videosprechstunde ohnehin kostenfrei ist – die Ärzte erhalten dafür ein Honorar von den (gesetzlichen) Krankenkassen.

Wie arztkonsultation.de erläutert, wird im Ausland die telemedizinische Behandlung bereits eingesetzt. Nach Informationen der „South China Morning Post“ setzten mehrere chinesische Anbieter Videosprechstunden ein, um mit Coronavirus-Patienten in Kontakt zu bleiben. Und an Bord des Kreuzfahrtschiffs „Diamond Princess“, das wegen Infektionen unter den Patienten vor der Küste Japans unter Quarantäne stand, sei eine App für den digitalen Arztkontakt genutzt worden.

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