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Corona-Pandemie Schon jeder Dritte nutzt die Warn-App

Autor: Julia Mutzbauer

Eine Bitkom-Umfrage zeigt: Je länger die Pandemie andauert, desto mehr Menschen wollen die Corona-Warn-App einsetzen. Dabei hapert es jedoch an der Bereitschaft, über die App auch etwas für andere zu tun.

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Obwohl die Nutzerzahlen der Corona-Warn-App steigen, sorgen sich viele Bürger um den Schutz ihrer Daten
Obwohl die Nutzerzahlen der Corona-Warn-App steigen, sorgen sich viele Bürger um den Schutz ihrer Daten
(© kebox – stock.adobe.com)

Im Januar 2021 hat der Digitalverband 1.004 Personen zur Nutzung der Corona-Warn-App befragt. Das Ergebnis zeigt: Jeder Dritte ab 16 Jahren (32 Prozent) hat die Corona-Warn-App bereits installiert, weitere 17 Prozent wollen dies künftig tun. Das entspricht 33 Millionen Menschen in Deutschland, die die App bereits nutzen oder nutzen wollen. Im Vergleich dazu galt dies im Juli 2020 erst für 28 Millionen. „Mehr als 230.000 Corona-Infizierte haben ihre Mitmenschen bereits mit der App auf einen Risikokontakt hingewiesen. Diese Warnungen haben Infektionsketten unterbrochen und Menschenleben gerettet – das ist ein großartiger Erfolg der App“, fasst Bitkom-Präsident Achim Berg zusammen.

Die steigenden Nutzerzahlen ergeben sich vermutlich dadurch, dass die App jetzt seit kurzem auch auf älteren iPhone-Modellen funktioniert. So wollen laut Umfrage 59 Prozent derjenigen, denen bislang die technischen Voraussetzungen für die Warn-App fehlten, die App installieren. Doch an der Bereitschaft über die App ein positives Testergebnis zu teilen, hapert es: Nur sechs von zehn (62 Prozent) der befragten Nutzer würden dies tun. Jeder dritte Anwender (33 Prozent) gibt unumwunden zu, andere im Fall einer Infektion trotz der durch die App gesicherten Anonymität nicht warnen zu wollen. Weitere 5 Prozent sind sich in diesem Punkt unsicher.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing