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Telemedizin Schmerz-App erhält Auszeichnung

| Autor: Susanne Ehneß

Junge Erwachsene, die unter chronischen Schmerzen leiden, werden wegen ihres Alters in zahlreichen Therapieprogrammen nicht berücksichtigt. Die App „paiN-T“ soll hier Abhilfe leisten – und hat nun einen Preis gewonnen.

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Die App paiN-T unterstützt junge Menschen im Kampf gegen den Schmerz
Die App paiN-T unterstützt junge Menschen im Kampf gegen den Schmerz
(© smart-Q)

Die Deutsche Gesellschaft für Telemedizin e.V. (DGTelemed) hat das Projekt APPLAUS mit dem 1. Platz des Telemedizinpreises 2020 ausgezeichnet. Das Siegerprojekt ermöglicht Erwachsenen zwischen 18 und 25 Jahren eine App-gestützte Schmerztherapie. Kernstück des Projekts ist die digitale Gesundheitsanwendung „paiN-T“ der smart-Q Softwaresysteme GmbH.

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„Im Projekt APPLAUS wollen wir die Schmerztherapie direkt in die Lebenswelt junger Erwachsener einbetten. Die App paiN-T ist deshalb in Form und Funktion genau an die speziellen Bedürfnisse von jungen Schmerzpatienten angepasst. Damit füllen wir eine echte Versorgungslücke. Als Digitale Gesundheitsanwendung ist paiN-T außerdem ein aussichtsreicher Kandidat für die von der Politik angestrebte App auf Rezept“, zeigt sich Gründer und Geschäftsführer Daniel Zenz überzeugt.

Digital unterstützt

Herzstück des Projekts ist ein auf einer qualitativen Studie basierendes, die Besonderheiten von jungen Frauen und Männern berücksichtigendes schmerztherapeutisches, interdisziplinäres und multimodales Therapieprogramm. Die App für Smartphones und Tablets soll laut Anbieter während der Therapie und in der Nachsorge eingesetzt werden, die Wirksamkeit der Therapie wird mithilfe eines computergestützten Evaluationskonzeptes überprüft.

Das Projekt APPLAUS erhält im Rahmen des Leitmarktwettbewerbs „Gesundheit.NRW“ finanzielle Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen sowie der Europäischen Union.

Die anderen Preisträger

Insgesamt waren acht Bewerber nominiert. Den zweiten Platz erreichte das Projekt „SoMa-WL – Souveränes, ärztlich gesteuertes industrieunabhängiges und E-Health gestütztes Wundmanagement in Westfalen-Lippe“ (Annette Hempen, Ärztenetz Medizin und Mehr eG, Bünde), auf dem dritten Platz landete das Pilotprojekt „Bessere Nachsorge und Betreuung von Kunstherzpatienten durch Einsatz einer Kommunikations-App“ (Sebastian von Lovenberg, Allm EMEA GmbH).

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