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KI in der Pharmaproduktion Sartorius beteiligt sich am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

| Redakteur: Alexander Stark

Der Life-Science-Konzern Sartorius schließt sich dem Gesellschafterkreis des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) an. Das Göttinger Unternehmen und das DFKI arbeiten bereits seit einiger Zeit in einem gemeinsamen Forschungslabor an der Entwicklung von KI-Anwendungen für die Produktion moderner Medikamente zusammen.

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Sartorius und das DFKI arbeiten bereits seit einiger Zeit in einem gemeinsamen Forschungslabor an der Entwicklung von KI-Anwendungen für die Produktion moderner Medikamente zusammen.
Sartorius und das DFKI arbeiten bereits seit einiger Zeit in einem gemeinsamen Forschungslabor an der Entwicklung von KI-Anwendungen für die Produktion moderner Medikamente zusammen.
(Bild: Sartorius)

Durch die Beteiligung am DFKI baut Sartorius seine Partnerschaft mit dem Forschungszentrum weiter aus. Dr. Joachim Kreuzburg, Vorstandsvorsitzender des Pharmakonzerns, zeigte sich überzeugt, dass aus dieser Partnerschaft wichtige Innovationen für die Branche hervorgehen werden. Vor allem in der beschleunigten Entwicklung effizienterer Herstellverfahren von Medikamenten könne KI ihre Leistungsfähigkeit entfalten, so Kreuzburg. Mittelfristig sieht der Konzern darüber hinaus das Potenzial, durch KI-Verfahren die Wirkstoffentwicklung gegenüber den heute üblichen zeit- und kostenintensiven Trial-and-Error-Prozessen schneller und günstiger durchzuführen und damit neue Therapeutika früher und mehr Patienten zur Verfügung stellen zu können.

Aktuell forschen die Partner beispielsweise an Deep-Learning-Algorithmen und Methoden zur Bilderkennung von Zellen und Organoiden, zur Analyse und Modellierung biologischer Systeme und zur Simulation und Optimierung von biopharmazeutischen Produktionsverfahren.

Das DFKI und Sartorius hatten im August 2019 auf dem Campus des DFKI in Kaiserslautern das Sartorius-AI-Lab (Sail) eröffnet. In dem gemeinsamen Forschungslabor wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Produkt- und Plattformlösungen experimentell erprobt und weiterentwickelt. Als eigenständiges Labor und geschützter Datenraum steht das Sail auch Kooperationspartnern und Kunden des Unternehmens offen. Außerdem wird es zur gegenseitigen Ausbildung genutzt: Spezialisten von Sartorius arbeiten im Forschungs-Ökosystem des DFKI mit und nutzen beispielsweise dessen Deep-Learning-Hardware und -Kompetenz. Im Gegenzug profitieren DFKI-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von der Expertise des Unternehmens im Bereich Life-Science.

Das Sail wird nun weiter ausgebaut, unter anderem mit einem speziellen „Wet-Lab“, einem Labor, in dem neuartige KI-Verfahren direkt mit zell- und molekularbiologischen Experimenten kombiniert und praktisch erprobt werden können.

Dieser Beitrag stammt von unserem Partnerportal Process.

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