Krebsforschung und Behandlung sollen gestärkt werden Niedersachsen richtet Landesbeirat Onkologie ein

Autor: Julia Mutzbauer

Die niedersächsische Landesregierung richtet einen „Landesbeirat Onkologie“ ein. Dadurch sollen die Forschung und die Versorgung von Krebspatienten gefördert werden.

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Der Landesbeirat Onkologie soll die Krebsforschung in Niedersachsen stärken
Der Landesbeirat Onkologie soll die Krebsforschung in Niedersachsen stärken
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Ziel des Landesbeirats ist es, die Forschung in der Krebsmedizin noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse der betroffenen Menschen auszurichten. Daneben soll der Beirat regionale und überregionale Kooperationsstrukturen aufbauen und so beispielsweise dafür sorgen, dass die Behandlung eines Patienten und die Nachsorge sowie die Rehabilitation nahtlos aneinander anknüpfen. Ein weiterer Fokus liegt auf dem interdisziplinären Austausch, wie zum Beispiel über Tumorkonferenzen.

„Dies ist ein wichtiger Schritt, die Onkologie in Niedersachsen zu stärken und den Austausch in der Krebsforschung und Behandlung zu fördern“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Der Beirat wird die Landesregierung in allen Belangen von Wissenschaft und Versorgung zu Krebserkrankungen in Niedersachsen beraten und Vorschläge zu Neuerungen unterbreiten.“

Die Medizinische Hochschule Hannover und die Universitätsmedizin Göttingen werden jetzt eine Geschäftsordnung für den Landesbeirat erarbeiten, heißt es aus Niedersachsen. Darin werde auch die Anzahl der Mitglieder festgelegt. Beide Universitäten hatten bereits im November 2019 unter Einbeziehung der European Medical School gemeinsam das Comprehensive Cancer Center Niedersachsen (CCC-N) gegründet, das Anfang des Monats von der Deutschen Krebshilfe zum Onkologischen Spitzenzentrum ernannt worden ist. Der Landesbeirat Onkologie soll mit seinen Expertisen und Empfehlungen eine wertvolle Unterstützung für das CCC-N sein.

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