eHealth-Messe in Berlin Neustart der DMEA geglückt

Von Susanne Ehneß

Die DMEA fand nach zwei Jahren im Digital-Format wieder als Präsenzveranstaltung statt. Und viele kamen: Über 11.000 Besucher besuchten die Digital-Health-Messe in Berlin.

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Über 11.000 Besucher kamen zur ersten DMEA seit zwei Jahren nach Berlin
Über 11.000 Besucher kamen zur ersten DMEA seit zwei Jahren nach Berlin
(© Messe Berlin GmbH)

Auf dem Berliner Messegelände drehte sich vom 26. bis 28. April wieder alles rund um die Digitalisierung des Gesundheitswesens. Über 500 Aussteller zeigten an ihren Ständen Lösungen rund um Medizintechnik, Informationssysteme, Apps, Telematikinfrastruktur und Telemedizin. Die Messe Berlin gibt die Besucherzahl mit „über 11.000“ an, die somit auf Vor-Pandemie-Niveau liegt.

DMEA 2022
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Auch die Politik zeigte sich vor Ort: Bundesgesundheitsminister Dr. Karl Lauterbach war Schirmherr und hielt die Eröffnungs-Keynote. Für Lauterbach war die DMEA die erste Messe, die er nach der Pandemiezeit persönlich besuchte. Auch Bettina Stark-Watzinger, Bundesministerin für Bildung und Forschung, schaute vorbei und hielt einen Vortrag. Der israelische Gesundheitsminister Nitzan Horowitz wurde digital zugeschaltet und gab Einblicke in den eHealth-Status-quo seines Landes.

Sowohl in Lauterbachs Keynote als auch in diversen Session stand das Thema „IT-Strategie“ im Fokus. Susanne Ozegowski, seit 1. April Leiterin der Abteilung „Digitalisierung und Innovation" im Bundesgesundheitsministerium, kündigte die Entwicklung einer Digitalstrategie rund um ePA, eRezept und KIM für den Spätsommer 2022 an. Anfang 2023 soll es dann Ergebnisse geben. Lauterbach sagte, dass die Strategie schließlich in ein Gesetz überführt werde.

„Für mich waren es drei Tage voller spannender Begegnungen, wertvollem Austausch und erkenntnisreicher Sessions“, kommentierte Gerrit Schick, Vorstandvorsitzender des Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg). „Es ist schlichtweg unmöglich, ein einzelnes Thema der Messe hervorzuheben: Zu hoch ist die Dynamik in diversen Themenfeldern und der damit verbundene Innovationsdruck gewaltig“, so Schick.

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