Corona-Ticker Corona-SMS für Einreisende

Redakteur: Manfred Klein

Alles Wichtige rund um die Pandemie – nicht nur in IT-technischer Hinsicht – finden Sie in unserem regelmäßig aktualisierten Corona-Ticker.

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Täglich aktualisiert: Alles Wichtige rund um die Corona-Krise für die Gesundheitsbranche
Täglich aktualisiert: Alles Wichtige rund um die Corona-Krise für die Gesundheitsbranche
(© thodonal – stock.adobe.com)

Corona-SMS

01.03. Seit heute erhalten Einreisende eine SMS, sobald ihr Mobiltelefon sich in ein deutsches Mobilfunknetz einbucht. Darin werden sie über geltende Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen sowie Infektionsschutzmaßnahmen informiert. Diese „Corona-SMS“ ist in der Coronavirus-Einreiseverordnung geregelt, die am 14. Januar 2021 in Kraft getreten ist. (su)

Bundesregierung verschärft Einreiseregel für Moselle

28.02. Um die Verbreitung der neuen besonders ansteckenden Corona-Varianten einzudämmen, hat die Bundesregierung die Einreise aus der besonders betroffenen französischen Grenzregion verschärft. Einreisende aus diesem Gebiet müssen nun einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist ausreichend. Davon unabhängig ist ein Grenzübertritt nach Deutschland nur noch für deutsche Staatsbürger sowie für in Deutschland lebende Ausländer möglich sein. Der Warenverkehr soll von den Regelungen nicht betroffen sein. Ähnliche Regelungen gelten für die Länder Irland, Portugal, Großbritannien, Südafrika und Brasilien. (mk)

Der digitale Impfpass kommt

25.02.Auf dem EU-Gipfel haben sich die Länder auf einen digitalen Impfpass verständigt. Der Pass soll das „Grenzmanagement“ von Berufspendlern erleichtern. Aber auch die vom Tourismus besonders abhängigen EU-Staaten drängen auf den Pass, um die Reisebranche stützen zu können. Ob es jedoch mehr Freiheiten für geimpfte, genesene oder gestetete Menschen geben soll, ist immer noch sehr umstritten. Schon in drei Monaten soll der Impfpass an den Start gehen. (mk)

10 Millionen zusätzliche Impfdosen für Deutschland

19.02. Laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn steigt die Zahl der von der EU bereitgestellten Impfstoffe stetig an. Bis Ende kommender Woche wird Deutschland 10 Millionen weitere Impfdosen erhalten, kündigte Spahn an. (jm)

Schnelltests als Hoffnungsträger

18.02. Ab dem 1. März sollten alle Bürger kostenlos von geschultem Personal auf das Coronavirus getestet werden können, kündigte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an. Die Gratis-Schnelltests sollen in Testzentren, Praxen und Apotheken durchgeführt werden, das Ergebnis innerhalb von rund 15 Minuten da sein.
Zudem plant das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte, kostenpflichtige Corona-Selbsttests ab März für den Hausgebrauch zuzulassen. Vor allem für Schulen und Kinderbetreuungsstätten könnten diese ein Weg zurück in die Normalität sein, doch komme es auf die Qualität und Aussagekraft der Tests an, so Spahn. (iz)

Samsung liefert mobile Geräte an Impfstationen

15.02. Gemeinsam haben die Deutsche Telekom und Samsung kurzfristig mehrere Impfzentren sowie 36 mobile Impfteams mit rund 600 Galaxy-Smartphones und Tablets ausgestattet. Die mobilen Geräte sollen zur sicheren digitalen Erfassung persönlicher Daten beitragen und die Organisation und Dokumentation in den Impfstationen sowie beim mobilen Einsatz, beispielsweise in Pflegeheimen, unterstützen. (su)

EMA startet Prüfverfahren für CureVac

12.02. Das Prüfverfahren für den Covid-19-Impfstoff der Tübinger CureVac bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA wurde heute begonnen.

WHO spricht sich für AstraZeneca aus

11.02. Nach einem Bericht der Tagesschau empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Corona-Impfstoff von AstraZeneca einzusetzen, obwohl die Wirkung umstritten ist. So ist es nach den Angaben der WHO-Impfspezialistin Kate O'Brien bei allen Impfstoffen üblich, dass die Wirksamkeit bei relativ milden Krankheitsverläufen weniger deutlich ist als bei schweren Verläufen. „Es ist plausibel zu erwarten, dass dieser Impfstoff gegen schwere Krankheitsverläufe wirksam ist.“ (jm)

Lockdown geht in die nächste Runde

10.02. Bund und Länder haben sich auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 7. März verständigt. Das heißt, alle bislang geltenden Regelungen und Beschränkungen bleiben weiter in Kraft. Eine Ausnahme soll es für Frisöre geben. Diese sollen unter strengen Auflagen bereits ab dem 1. März wieder öffnen dürfen. Nicht einigen konnten sich Bund und Länder, wann Kitas und Schulen wieder geöffnet werden. Hier werden die Länder jeweils selbst entscheiden. Spätestens am 3. März wollen sich die Vertreter von Bund und Ländern erneut konsultieren, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Eine vollständige Zusammenstellung der Beschlüsse finden Sie hier. (mk)

Wichtige Neuerungen für Corona-App

10.02. Für die Corona-Warn-App gibt es jetzt zwei große Neuerungen: Zum einen läuft die Corona-Warn-App nun auch auf älteren Smartphone-Modellen wie dem iPhone 5s, dem iPhone 6 und 6 Plus. Zum anderen verfügt das Kontakt-Tagebuch nun über eine Begegnungshistorie. „Bislang setzte die von Apple und Google entwickelte Contact-Tracing-Schnittstelle, auf die auch die Corona-Warn-App zugreift, auf Apple-Seite mindestens iOS 13.5 voraus. Mit einem im Dezember veröffentlichten Update auf das Betriebssystem iOS 12.5, beziehungsweise 12.5.1, erweiterte Apple die Unterstützung für die Schnittstelle und machte sie für ältere iPhones verfügbar“, heißt es auf der Webseite der Corona-Warn-App. (jm)

Priorisierung für Corona-Impfung angepasst

09.02. Vor dem Hintergrund der Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffes und der Altersbegrenzung für dessen Einsatz ist die Impfverordnung modifiziert worden. Mit dem Vektorviren-Impfstoff sollen vorrangig Menschen zwischen 18 und 65 Jahren geimpft werden.

Nach der angepassten Impfverordnung werden weiterhin die Personen vorrangig geimpft, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf besteht. In die Gruppen zwei „hohe Priorität“ und drei „erhöhte Priorität“ wurden weitere Krankheitsbilder aufgenommen beziehungsweise die bereits vorhandenen differenziert: Zum Beispiel werden einige Erkrankungen, die bislang in der Gruppe drei genannt wurden, nun zu Gruppe zwei gezählt, wie chronische Nierenerkrankungen oder die Lungenkrankheit COPD. Bei Adipositas wird hingegen unterschieden – bei einem Body-Mass-Index (BMI) über 40 erfolgt die Zuordnung nun zur Prioritätsgruppe zwei, bei einem BMI über 30 zur Gruppe drei. (su)

Neue Regelungen für Corona-Tests

08.02. Bei einem positiven PCR-Test können Ärzte jetzt eine Untersuchung auf eine Virusvariante veranlassen. Zudem empfiehlt das Robert-Koch-Institut wieder, alle Patienten mit akuten respiratorischen Beschwerden jeder Schwere auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 zu testen. (su)

Merkel kündigt nationalen Impfplan an

03.02. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel hat angekündigt, die Nationale Impfstrategie der Bundesregierung durch einen Impfplan zu ergänzen. Die Bundesregierung wolle damit einen besseren Überblick darüber erhalten, mit welchen Impfstoffmengen Deutschland in den kommenden Monaten rechnen kann. Darüber hinaus kündigte Merkel eine Plattform an, um die Produktion und Verteilung von Hilfsmitteln wie Ampullen, Stopfen und Spritzen, aber auch Substanzen für die Impfproduktion, zu koordinieren.

Die Bundeskanzlerin wiederholte ihre Aussage, bis zum Ende des Sommers werde jeder ein Impfangebot erhalten, sollte nichts Unvorhergesehenes geschehen. Die in Aussicht gestellte Menge der bereits zugelassenen Vakzine gegen das Coronavirus reiche dafür aus. (su)

Sonderregelungen bis 31. März verlängert

25.01. Alle Sonderregelungen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie für veranlasste Leistungen gelten, werden bis Ende März verlängert. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen. Durch die Verlängerung sind beispielsweise weiterhin Folgeverordnungen von häuslicher Krankenpflege bei bekannten Versicherten nach telefonischer Anamnese möglich. Zu den Sonderregelungen gehört auch, dass Leistungen der psychiatrischen häuslichen Krankenpflege, der Soziotherapie sowie Heilmittel per Video durchgeführt werden, wenn der Patient dem zustimmt und eine persönliche Behandlung aufgrund der aktuellen Pandemielage nicht erfolgen kann.

Eine Übersicht aller Sonderregelungen gibt es auf der entsprechenden Seite des G-BA sowie bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. (su)

Neuer Bund-Länder-Beschluss zu Corona-Regeln

20.1. Bund und Länder haben am 19. Januar beschlossen, die bisher geltenden Regelungen und Kontaktbeschränkungen bis zum 14. Februar 2021 zu verlängern. Zusätzlich gilt die Pflicht medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken) in Bus und Bahn sowie in Geschäften zu tragen. Auch müssen Arbeitgeber, überall wo es möglich ist, das Arbeiten im Homeoffice anbieten. Schulen sollen bis zum 14. Februar 2021 grundsätzlich geschlossen bleiben oder die Präsenzpflicht soll ausgesetzt werden. „Die seit dem 16. Dezember geltenden Beschränkungen wirken und Neuinfektionen gehen zurück. Die Belastungen der Krankenhäuser und Intensivstationen sind auf immer noch hohem Niveau leicht rückläufig. Durch die neu hinzugetretene Mutation des Virus ist es aber notwendig, den Rückgang des Infektionsgeschehens in Deutschland noch einmal deutlich zu beschleunigen“, heißt es vonseiten der Bundesregierung. (jm)

Neue „Coronavirus-Surveillanceverordnung“

19.1. Um einen besseren Überblick über die in Deutschland zirkulierenden Varianten des Coronavirus zu bekommen, will die Bundesregierung die bundesweite Genomsequenzierung der Viren fördern. „Mit Hilfe der Sequenzdaten kann die Evolution der Viren und das Auftreten neuer Varianten frühzeitig entdeckt werden. Auch der Eintrag neuer Varianten aus dem Ausland kann so zeitnah festgestellt werden“, erklärt das Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Um das Ziel der bundesweit flächendeckenden molekularen Surveillance (Überwachung) weiter voranzutreiben, sei es wichtig, die Anzahl der Genom­sequenzierungen von Coronaviren in Deutschland sowie das Spektrum der beteiligten Akteure weiter zu erhöhen. Zudem müssten sämtliche in Deutschland gewonnen Sequenzdaten an einer zentralen Stelle gesammelt und ausgewertet werden. Dieses Ziel soll mit der neuen Coronavirus-Surveillanceverordnung des BMG verfolgt werden, die am 19. Januar 2021 in Kraft tritt. (jm)

Inzidenz über 200? Berechnung des 15-km-Radius

14.1. Liegt ein Landkreis über dem kritischen Wert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern, soll einen Radius von 15 Kilometern um seinen Wohnort herum nicht verlassen. Ausnahmen sind „triftige Gründe“, wie die Fahrt zur oder von der Arbeit oder Arztbesuche. Die Regierung will damit tagestouristische Ausflüge und damit neue Cluster verhindern. Auf der interaktiven Karte von Esri lässt sich der 15-Kilometer-Radius für Gemeinden und genaue Postleitzahlen ermitteln. (iz)

Dashboard zu Covid-19-Impfungen

7.1. Um den Impf-Fortschritt in Deutschland überblicken zu können, hat Esri, Anbieter für Geoinformationssysteme (GIS), Location Intelligence und kartenbasierte Digitallösungen, jetzt ein interaktives Dashboard veröffentlicht, das unter anderem tagesaktuell visualisiert, wie viele Menschen bereits geimpft wurden und welcher Inzidenzwert sich daraus für die einzelnen Länder ergibt. An der interaktiven Karte lässt sich ablesen, in welchem Bundesland bereits wie viele Menschen geimpft wurden. Sie zeigt auch, wie die relative Impfinzidenz im Vergleich zu anderen Bundesländern ist. Darüber hinaus enthält das Dashboard zusätzliche Informationen zu den bundesweiten Impfzentren. (iz)

EU-Kommission lässt Moderna-Impfstoff zu

7.1. Gestern Mittag gab die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) ihre Empfehlung für den Impfstoff des US-Herstellers Moderna ab. Geplant war die Empfehlungsabgabe erst für den 12. Januar, doch auf Druck der Mitgliedsländer waren die Experten bereits am Montag zusammengekommen. Gestern Nachmittag ließ die EU-Kommission das Vakzin von Moderna für die Verwendung in der EU zu. Insgesamt hat die EU 160 Millionen Dosen des Impfstoffs bestellt, davon soll Deutschland laut Gesundheitsminister Spahn 50 Millionen Dosen erhalten. Da auch Moderna nur begrenzte Produktionskapazitäten hat, werden allerdings im ersten Quartal 2021 nur rund zwei Millionen Impfstoff-Dosen geliefert. (iz)

EMA gibt grünes Licht für Corona-Impfstoff von Biontech/Pfizer

21.12. Die EU-Arzneimittelbehörde EMA hat den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer zur Zulassung empfohlen. Jetzt steht noch die Zustimmung der EU-Kommission aus. Sollte diese rasch erfolgen – womit fast alle Beobachter rechnen – könnte voraussichtlich direkt nach den Weihnachtstagen mit den ersten Impfungen begonnen werden. (mk)

Impfreihenfolge

21.12. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat am 18. Dezember die „Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus SARS-CoV-2“ unterzeichnet. Sie legt unter anderem fest, wer zuerst geimpft werden soll. Da das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) davon ausgeht, dass zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung stehen wird, ist eine Priorisierung notwendig. Nach der Impfverordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und Einrichtungen für geistig Behinderte geimpft. Ausführliche Informationen zur Corona-Impfung finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Gesundheit. (jm)

FFP2-Masken-Ausgabe einfach und sicher

16.12. Laut Corona-Schutzmasken-Verordnung (SchutzmV) haben Risikopatienten Anspruch auf drei kostenlose FFP2-Masken. Die Verteilung erfolgt über die Vor-Ort-Apotheken. Der Zukunftspakt Apotheke bietet dazu einen Online-Service an, um die Kunden zu schützen und die Apotheken zu entlasten. Über ia.de können Betroffene sich darüber informieren, ob sie einen Anspruch auf kostenlose FFP2-Masken haben und diese bei ihrer Apotheke vor Ort bestellen. (jm)

RKI meldet Höchstwert bei Corona-Toten

16.12. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet mit 27.728 Neuinfektionen einen neuen Rekordwert. Leider gibt es auch bei der Zahl der an Covid-19 Verstorbenen einen neuen Höchstwert. 952 neue Todesfälle meldet das RKI heute. Damit sind in Deutschland bis heute mindestens 23.427 Menschen an Corona verstorben. (mk)

Corona-Impfstoff noch vor Weihnachten

15.12. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn rechnet damit, dass die Europäische Arzneimittelbehörde EMA einen Corona-Impfstoff noch vor Weihnachten zulassen wird. Entschieden wird, so Spahn auf einer Pressekonferenz, über den Covid-19- Impfstoff von Biontech und Pfizer. (mk)

Corona-Sonderregelungen verlängert

15.12. Die Corona-Sonderregelungen werden bis 31. März 2021 verlängert: Die telefonische Betreuung kann auch im ersten Quartal 2021 abgerechnet werden; Videosprechstunden können weiterhin unbegrenzt durchgeführt werden, Fallzahl und Leistungsmenge sind nicht limitiert. Ebenfalls verlängert werden die zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten der Videobehandlung in der psychotherapeutischen Sprechstunde und bei probatorischen Sitzungen (auch neuropsychologische Therapie). Auch die funktionelle Entwicklungstherapie in der Sozialpsychiatrie ist weiterhin per Video möglich. Ebenfalls verlängert wurde die Erstattung der Portokosten für den postalischen Versand von bestimmten Folgeverordnungen und Überweisungsscheinen.

Alle Sonderregelungen im Überblick gibt es als PDF auf den Seiten der KBV. (su)

Corona-Infos bei NINA

14.12. NINA hat ein Upgrade erhalten. Ab sofort gibt es in der Warn-App Informationen zu lokalen Corona-Regeln. Download: Google Playstore, App Store. (su)

Beschränkungen bis 10. Januar

13.12. Der aktuelle Beschluss von Bund und Ländern sieht einen Lockdown bis 10. Januar vor. Über die Weihnachtsfeiertage gibt es Lockerungen, über Silvester nicht. Den Wortlaut finden Sie auf der entsprechenden Seite der Bundesregierung. (su)

Strengere Corona-Regeln werden immer wahrscheinlicher

Das RKI hat heute 29.875 Corona-Neuinfektion binnen 24 Stunden gemeldet. Auch die Zahl der Todesfälle ist erneut nach oben gegangen. In den letzten 24 Stunden sind 598 Menschen in Deutschland an Covid-19 gestorben. Angesicht der weiter steigenden Fallzahlen werden nun weitere Einschränkungen immer wahrscheinlicher. Da zudem die Situation auf den Intensivstationen immer kritischer wird, fordern auch immer mehr Intensivmediziner einen sofortigen Lockdown. Auch immer mehr Spitzenpolitiker sprechen sich dafür aus. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier nannte die Lage „bitterernst“. Bund und Länder haben sich für den Sonntag zu weiteren Gesprächen verabredet. (mk)

Niedersachsen verschärft die Corona-Regeln für die Feiertage

Als Reaktion auf die nach wie vor hohen Zahlen der Corona-Infektionen in Niedersachsen wird die Landesregierung die Corona-Schutzmaßnahmen verschärfen. Die Regelungen für Weihnachten und Silvester sollen bei Kontaktbeschränkungen, in Schulen und für den Einzelhandel verschärft werden. Detaillierte Informationen finden sich auf den Seiten der Niedersächsischen Staatskanzlei. (mk)

Europäische Zentralbank verlängert Notfall-Programm

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Volumen ihres Corona-Hilfspakets auf 1,85 Billionen Euro erhöht. Das soll den Spielraum der EU-Staaten, die wegen der Pandemiemaßnahmen ihre Neuverschuldung nach oben fahren müssen, weiter erhöhen. Die EZB hat auch die Mindestlaufzeit des Programms erhöht. dieses soll nun mindestens bis Ende März 2022 laufen. (mk)

Sachsen testet Alternative zur Corona-App

Die Tagesschau meldet: „Für Menschen ohne Smartphone haben sächsische Wissenschaftler und Firmen ein Corona-Warnsystem im Schlüsselanhängerformat entwickelt. Der sogenannte Corona-Warn-Buzzer werde als Alternative zur bisherigen Warn-App in den kommenden Wochen in einem Feldprojekt getestet, sagte die sächsische Sozialministerin Petra Köpping bei der Präsentation des Gerätes in Augustusburg. Dazu sollen bis zu 3.000 Prototypen in dem sächsischen Ort verteilt werden.“ (mk)

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