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Forschungsprojekt Medizinische Universität Wien installiert Nano-3D-Drucker

Autor: Julia Mutzbauer

An der Medizinischen Universität Wien wurde im Rahmen des Projekts Additive Manufacturing for Medical Research (M3dRES) der erste Nano-3D-Drucker installiert. Ziel des M3dRES-Projekts ist es, eine neue Infrastruktur zu schaffen, die die Vorteile von 3D-Druck in der Medizin vorantreibt.

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In der Medizin werden 3D-Drucker unter anderem für das Ausdrucken von Tissue- Engineering-Produkte verwendet. Die Medizinische Universität Wien will mit einem neuen Nano-3D-Drucker die Vorteile des 3D-Drucks nutzen und die Technologie weiter in der Medizin vorantreiben
In der Medizin werden 3D-Drucker unter anderem für das Ausdrucken von Tissue- Engineering-Produkte verwendet. Die Medizinische Universität Wien will mit einem neuen Nano-3D-Drucker die Vorteile des 3D-Drucks nutzen und die Technologie weiter in der Medizin vorantreiben
(© iaremenko - stock.adobe.com)

Die Technologie für den neuen Nano-3D-Drucker wurde von Wissenschaftlern der TU Wien gemeinsam mit UpNano, einem Spin-off-Unternehmen der TU, entwickelt. Mit dem Drucker werde das Center for Medical Physics and Biomedical Engineering der Medizinischen Universität Wien alle forschenden Abteilungen mit Bauteilen im Mikro- und Mesomaßstab beliefern.

Prof. Francesco Moscato, Leiter von M3dRES, erklärte nach der Inbetriebnahme des Drucksystems : „NanoOne ist das einzige 3D-Drucksystem, mit dem wir unsere hochkomplexen Testkörper im Submikrometer-Bereich mit dieser Geschwindigkeit herstellen können“. Moscato weiter: „Mit dem Drucker wird das Center for Medical Physics and Biomedical Engineering der Medizinischen Universität Wien alle forschenden Abteilungen mit Bauteilen im Mikro- und Mesomaßstab beliefern. Ein Projekt etwa befasst sich mit Oberflächen, die eine Besiedelung mit Bakterien verhindern und somit den Einsatz von Antibiotika reduzieren sollen.“

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing