Umsetzung der KBV-Sicherheitsrichtlinie MDM-Pflicht für große Praxen und Labore

Von Bernhard Lück

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Seit dem 1. Juli 2022 ist Mobile Device Management (MDM) in allen großen Praxen und Laboren Pflicht, so besagt es die IT-Sicherheitsrichtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV). Securepoint hilft Systemhäusern und IT-Dienstleistern im Healthcare-Bereich bei der Umsetzung.

Eine UTM-Firewall gehört in allen großen Praxen und Laboren zur verpflichtenden Grundausstattung.
Eine UTM-Firewall gehört in allen großen Praxen und Laboren zur verpflichtenden Grundausstattung.
(Bild: Securepoint)

Die IT-Sicherheitsrichtlinie der KBV definiert, welche Regelungen für Praxen von Ärzten und Zahnärzten, Labore und Psychotherapeuten gelten. Eine Firewall für das Unified Threat Management (UTM), das neueste Betriebssystem-Update und ein aktueller Virenscanner gehören so längst zur verpflichtenden Grundausstattung jeder Arzt- und Zahnarztpraxis sowie jedes Labors. Seit dem 1. Juli 2022 ist für große Praxen und Labore zum Schutz der Patientendaten auch der Einsatz eines Mobile Device Managements (MDM) Pflicht.

Durch die Richtlinie wird der Einsatz eines MDM für jede größere Arzt- oder Zahnarztpraxis, jedes größere Labor und jedes medizinische Versorgungszentrum relevant. „Mit unserer Lösung lassen sich bei iOS und Android Rechte und Anwendungen Nutzer sowie Geräte einzeln oder gruppenübergreifend verwalten. So können die KBV-Vorgaben zur sicheren Grundkonfiguration für mobile Geräte – und damit Datenschutz und Patientenschutz – zuverlässig umgesetzt werden“, sagt Eric Kaiser, Product Management Director bei Securepoint. Zusätzliche Ortungs- und Löschfunktionen würden helfen, Endgeräte bei Verlust oder Missbrauch aufzuspüren und enthaltene Daten zu sichern. „Zum noch besseren Schutz und der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben empfehlen wir die Kombination aus Mobile Security und MDM“, führt Kaiser weiter aus.

Die Herausforderung für den Fachhandel: „Guter IT-Sicherheit steht seitens der Gesundheitsprofis oft eine falsche Selbstdiagnose im Weg. Das eigene Risiko für einen Cyberangriff auf die eigene Praxis oder das eigene Labor wird fälschlicherweise gering eingeschätzt“, warnt Kaiser und sieht in der Situation für Systemhäuser und IT-Dienstleister eine große Chance.

„Als erfahrener IT-Security-Anbieter im mittelständischen Healthcare-Bereich unterstützen wir unsere Partner bei der Umsetzung konkreter Maßnahmen. Dafür steht unser Team mit direkten Ansprechpartnern, optimalem Service und technischen Support für die IT-Dienstleister und Systemhäuser zur Verfügung.“ Ziel des Herstellers sei es, Datenschutz, Patientenschutz und Geräteschutz für die Gesundheitsbranche einfach und handhabbar zu machen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf unserem Schwesterportal Security-Insider.

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