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Best Practice: Siloah St. Trudpert Klinikum Krankenhaus führt parallel zum laufenden Betrieb neues Netzwerk für Patienten ein

| Redakteur: Julia Mutzbauer

Die Sicherheit von IT-Netzwerken in Krankenhäusern ist entscheidend, um die medizinische Versorgung der Patienten nicht zu gefährden. Deshalb hat das Siloah St. Trudpert Klinikum in Pforzheim mithilfe von Extreme Networks eine Lösungsstrategie für die Einführung des neuen Patienten-Entertainment-Systems entwickelt.

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Bei der Einführung des neuen Patientensystems wurde der Klinikbetrieb nicht beeinträchtigt
Bei der Einführung des neuen Patientensystems wurde der Klinikbetrieb nicht beeinträchtigt
(© wladimir1804 - stock.adobe.com)

net-select, Black Diamond Partner von Extreme Networks, hat mit einer neuen WLAN-Infrastruktur die Basis für das neue Entertainment-System im Siloah St. Trupert Klinikum geschaffen. Dabei sollten die notwendigen Anwendungen logisch vom bestehenden Netzwerk getrennt werden. Marco Dannwolf, IT-Leiter des Klinikums, erläutert: „Hierfür mussten wir das bestehende Netz neu aufbauen und im laufenden Betrieb mit minimalen Ausfallzeiten anpassen.“

Beim Aufbau des WLANs sollte zudem sichergestellt sein, dass die Patienten einen einfachen Netzzugang erhalten würden, ohne dabei die Sicherheit des gesamten Kliniknetzwerks zu gefährden. Daher habe man sich für das LAN für die Virtual Service Plattform (VSP) als Core-Switches und Ethernet Routing Switches (ERS) im Access-Bereich von Extreme Networks entschieden. Damit sei die Administration deutlich einfacher.

Die neuen Geräte seien stufenweise implementiert worden, damit der Betrieb der Klinik nicht gestört wurde. „Durch Parallelbetrieb und einen detaillierten Migrationsplan konnten wir dieses Ziel, wie mit net-select im Vorfeld geplant, erreichen“, so Marco Dannwolf.

Künftig will das Klinikum das Extreme Management Center (XMC) für die einfache Verwaltung des gesamten Netzwerks nutzen, da es auch den Netzwerk-Verkehr kontrolliere und die Lokalisierung von Geräten und Patienten ermögliche.

Das Klinikum gibt an, dass die Sicherheit gewährleistet worden sei, der Klinikbetrieb nicht beeinträchtigt und die Patientenzufriedenheit verbessert worden sei. Das Krankenhaus habe nun maximale Flexibilität für sein in logische Segmente aufgeteiltes Netzwerk. Dieses Netzwerk müsse nicht mehr geographisch verteilt werden, sondern könne je nach Funktionen über das gesamte Kliniknetz zur Verfügung gestellt werden. Mit der Extreme-Fabric-Technologie könnten neue Dienste erheblich schneller als zuvor ausgerollt werden.

Dabei gehe das Risiko einer Fehlkonfiguration gegen Null, da die Dienste nur noch an den Endpunkten der Verbindung konfiguriert werden müssten.

Zudem ermögliche das Extreme Management Center ein einheitliches Management der kabelgebundenen sowie der kabellosen Infrastruktur. Bei der Planung und Implementierung von komplexen und innovativen Netzwerklösungen brauche es ein erfahrenes Team aus Spezialisten, das auch über Know-how in angrenzenden Fachgebieten verfüge, um effizient, sicher und zielorientiert die optimale Lösung umsetzen zu können, erklärte Dannwolf.

Dannwolf weiter: „Wir sind froh, mit Extreme Networks und net-select ein sehr leistungsstarkes Team gefunden zu haben, das eine solche optimale Lösung für uns bereitstellen konnte“.

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