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Digitale Schmerzdokumentation Krankenhaus-App soll „Papierkram“ ersetzen

| Autor: Julia Mutzbauer

Die Bochumer Smart Q Softwaresysteme bietet eine digitale Anwendung an, die den Arbeitsalltag von Schmerzdiensten und Physiotherapeuten im Krankenhaus erleichtern soll. Die mobile Lösung soll die analoge Dokumentation auf Papierbögen ersetzen und ein gemeinsames Arbeiten auch dann erlauben, wenn eine flächendeckende WLAN-Abdeckung fehlt.

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Der Softwarehersteller Smart Q bietet eine App für die digitale Schmerzdokumentation an
Der Softwarehersteller Smart Q bietet eine App für die digitale Schmerzdokumentation an
(© j-mel-stock.adobe.com)

Die Software mobiNote von Smart Q ist zunächst für Schmerzdienste konzipiert, jedoch sollen später damit auch Physiotherapeuten und andere Teams besser zusammenarbeiten können. Mit welchem Endgerät die Schmerzdienste ausgestattet sind, sei dabei unerheblich, denn die Anwendung funktioniere plattformunabhängig und sei somit auf allen Smartphones, Tablets oder Laptops einsatzbereit.

Die Daten werden dabei zuerst auf dem benutzten Endgerät gespeichert. Sobald eine Internetverbindung besteht, beginnt die automatische Synchronisation mit dem Krankenhaus-Server. Dadurch kann die Software auch in Krankenhäusern ohne flächendeckende WLAN-Abdeckung eingesetzt werden.

„Trotz der Offlinefähigkeit erhalten alle Teamkollegen zeitnah Zugriff auf die Daten. Welche Informationen die App anzeigt, kann jederzeit eingestellt und an den Bedarf verschiedener Nutzer angepasst werden“, erläutert der Hersteller. Pain Nurses, also Pflegekräfte, die auf Schmerzbehandlung und -versorgung spezialisierten sind, könnten etwa direkt auf Schmerzfragebögen zugreifen, während Stationsärzte in einem Visitenmodul Checklisten für den Besuch am Bett hinterlegen. Damit sei die Software auch ein hilfreiches Tool im Qualitätsmanagement.

„Obwohl die Dokumentation zu den Kernprozessen der Krankenpflege zählt, ist bei der Umsetzung in vielen Krankenhäusern noch Luft nach oben“, erklärt Daniel Zenz, Geschäftsführer der Smart Q Softwaresysteme. „Wir wollen beweisen, dass eine effiziente digitale Schmerzdokumentation in jedem Krankenhaus möglich ist – weitestgehend unabhängig von der Infrastruktur vor Ort.“

Die mobile Anwendung werde bereits in einem großen Krankenhaus in Süddeutschland eingesetzt. Ein flexibles Lizenzmodell sorge dafür, dass die Lösung aber auch in kleineren Einrichtungen Anwendung finden kann.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing