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Corona-Tracer Kontakterfassung im Arbeitsumfeld

| Redakteur: Ira Zahorsky

Um es öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen zu erleichtern, die Kontakte zwischen den Mitarbeitern zu erfassen, zeichnet der „Corona Tracer“ auf, wenn Annäherungen auf weniger als zwei Meter stattfinden.

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Die Corona Tracer sind so klein, dass sie in jede Hemdtasche passen.
Die Corona Tracer sind so klein, dass sie in jede Hemdtasche passen.
(Bild: Inform GmbH)

Anonym und ohne GPS lässt sich der Corona Tracer zur Kontakterfassung zwischen Mitarbeitern nutzen. Das Gerät hat in etwa die Größe einer Streichholzschachtel und ist laut der Herstellerkooperation Inform und SafeDrivePod wartungsfrei. Der Tracer muss nicht aufgeladen werden und hat bei typischen Arbeitszeiten eine Laufzeit von sechs bis zwölf Monaten. Falls der Infektionsschutz länger erforderlich ist, können neue CoronaTracer eingesetzt werden. Die alten Geräte werden zurückgenommen und recycelt.

Die aufgezeichneten Daten werden nach Gerätecode gespeichert und nur im Falle einer Infektion von der zuständigen Personalabteilung ausgelesen, um eine mögliche innerbetriebliche Infektionskette nachverfolgen und die Ausbreitung des Virus stoppen zu können. Betriebe sollen so ihren Verpflichtungen in Bezug auf Arbeits- und Infektionsschutz nachkommen können. Dabei müssen sie weder Apps auf den Smartphones der Belegschaft installieren, noch werden Daten außerhalb der Arbeitszeit aufgezeichnet.

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