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Elektronische Unterstützung für die Krankenhaushygiene „Kollege“ Roboter desinfiziert

Autor: Julia Mutzbauer

Gerade in Zeiten wie der Corona-Pandemie zeigt sich, wie wichtig gründliche Hygienmaßnahmen in Krankenhäusern sind. Um die zusätzliche Belastung für das Personal dabei möglichst gering zu halten, bietet Hoz Medi Werk einen automatisierten Desinfektionsdienst an.

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Der automatisierte Desinfektionsdienst von Hoz Medi Werk tötet Krankheitserreger mithilfe von UVC-Strahlen ab
Der automatisierte Desinfektionsdienst von Hoz Medi Werk tötet Krankheitserreger mithilfe von UVC-Strahlen ab
(© HOZ MEDI WERK)

Beim elektronischen Desinfektionsdienst von Hoz Medi Werk kommen Roboter zum Einsatz, die Viren, Bakterien und andere Krankheitserreger mithilfe von ultraviolettem Licht (UV-C) abtöten. Da die besonders kurzwelligen UVC-Strahlen gegenüber bielogischem Material sehr aggressiv sind, können sie das Erbgut von Erregern zerstören.

Um einen Raum vollständig zu desinfizieren, benötigt der UVC-Roboter laut Hersteller nur 10 bis 20 Minuten. „Dabei werden nicht nur Oberflächen, sondern auch die Raumluft desinfiziert. Die Dauer hängt von der Größe des Raums ab, die der Roboter mithilfe von Sensoren selbst ermittelt“, erläutert Hoz Medi Werk.

Während der Bestrahlung muss der Roboter nicht gesteuert werden. Der Fortschritt der Desinfektion wird jedoch in Echtzeit auf einem Tablet angezeigt, das mit dem Roboter verbunden ist. Zudem wird das Gerät auch zum Starten der UVC-Bestrahlung eingesetzt, denn während der Bestrahlung darf sich im gleichen Raum keine Person aufhalten. Sollte eine Person den Raum betreten, während der Roboter aktiviert ist, sorgen Bewegungssensoren dafür, dass das Bestrahlungsprogramm sofort automatisch gestoppt wird.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing