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Telematik-Infrastruktur (TI) KoCoBox MED erhält gematik-Zulassung

| Autor: Julia Mutzbauer

Die gematik hat die neue Produktversion für die KoCoBox MED der Firma KoCo Connector bundesweit zugelassen. Ab sofort können Einrichtungen des Gesundheitswesens den eHealth-Konnektor für die Anwendung in der Telematik-Infrastruktur (TI) einsetzen.

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Künftig kann die KoCoBox als eHealth-Konnektor für Telematik-Anwendungen genutzt werden
Künftig kann die KoCoBox als eHealth-Konnektor für Telematik-Anwendungen genutzt werden
(Bild: Concat AG)

Im Frühjahr 2020 wurde die KoCoBox in einem Feldtest in Westfalen-Lippe erprobt. 74 Arztpraxen, 15 Apotheken und ein Krankenhaus haben das Gerät bei der Anlage von Notfalldatensätzen und eMedikationsplänen getestet. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Testphase hat die gematik nun die Produktzulassung erteilt.

Somit können Leistungserbringer ihren Patienten künftig Notfalldatenmanagement (NFDM) und eMedikationspläne (eMP) bieten und die Qualifizierte Elektronische Signatur (QES) nutzen. Ein Austausch des Konnektors sei nicht nötig. „Mithilfe eines Software-Upgrades durch einen zertifizierten Techniker wird die KoCoBox zum eHealth-Konnektor“, erklärt der zuständige IT-Dienstleister Concat.

„Ärzte und Apotheker benötigen zusätzlich zur neuen Konnektor-Version auch einen Heilberufsausweis der zweiten Generation und ein Update ihrer Praxis-, Klinik- oder Apothekensoftware. Dieses Update muss von der gematik konformitätsbestätigt sein“, fügt Concat hinzu.

„Leistungserbringer, welche die KoCoBox MED installiert haben, profitieren als Erste von der neuen Produktversion des Konnektors: Sie können zusätzliche Honorare für Notfalldatensätze oder Medikationspläne erhalten“, betont Michael Brockt, Vertriebsleiter eHealth bei Concat.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing