Digitale Infrastruktur im Krankenhaus KHZG: Antragswelle der Länder

Von Susanne Ehneß

Wie das Bundesamt für soziale Sicherung (BAS) bekannt gab, wurden ab November 2021 massiv Förderanträge für den insgesamt 4,3 Milliarden Euro starken Krankenhauszukunftsfonds eingereicht.

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Seit November 2021 wurden vermehrt Förderanträge gestellt
Seit November 2021 wurden vermehrt Förderanträge gestellt
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Insgesamt seien 6.076 Anträge beim BAS gestellt worden, der Großteil wurde erst ab November 2021 eingereicht. Damit haben die Länder die Abgabefrist „31. Dezember 2021“ ausgereizt.

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BAS-Präsident Frank Plate freut sich, dass die Mittel so umfangreich nachgefragt werden. „Die große Anzahl der Anträge spiegelt das enorme Interesse der Länder und der Krankenhausträger an einer Förderung ihrer Digitalisierungsvorhaben durch den Krankenhauszukunftsfonds wider“, kommentiert Plate. „Ich bin überzeugt, dass durch diese gezielte Förderung die digitale Modernisierung der deutschen Krankenhäuser einen entscheidenden Schritt nach vorne machen wird, was nicht nur in Zeiten der Pandemie den Patientinnen und Patienten durch eine gesteigerte Qualität bei ihrer Versorgung zu Gute kommen wird.“

Nun sollen die Gelder schnell bei den Krankenhäusern ankommen. Plate versichert, dass das BAS mit Hochdruck an einer zügigen Bescheidung der gestellten Anträge arbeite.

Dabei prüft das BAS die Anträge und weist die Mittel dann den Ländern zu, bis der jeweilige Anteil des Landes an den Fördermitteln aus dem Krankenhauszukunftsfonds ausgeschöpft ist. Bislang seien laut BAS 272 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt worden.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Investitionen in moderne Notfallkapazitäten und eine bessere digitale Infrastruktur, z. B. Patientenportale, elektronische Dokumentation von Pflege- und Behandlungsleistungen, digitales Medikationsmanagement, Maßnahmen zur IT-Sicherheit sowie sektorenübergreifende telemedizinische Netzwerkstrukturen.

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