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Barmer-Umfrage Jeder dritte Arzt fühlt sich schlecht auf ePA vorbereitet

| Autor: Julia Mutzbauer

Die elektronische Patientenakte (ePA) soll zum 1. Januar 2021 an den Start gehen. Aber jeder dritte Arzt fühlt sich schlecht darauf vorbereitet.

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Die Ärzte brauchen mehr Informationen zur ePA
Die Ärzte brauchen mehr Informationen zur ePA
(© MQ-Illustrations-stock.adobe.com)

Eine Umfrage der Barmer unter 1.000 Ärztinnen und Ärzten von März bis Mai dieses Jahres zeigt, dass nur 27 Prozent der Ärzte sich gut oder sehr gut für eine Beratung zur ePA gewappnet fühlen, die den Patienten Doppeluntersuchungen ersparen und für eine effizientere Kommunikation sorgen soll. 40 Prozent der Befragten sind unentschieden. Zudem wünschen sich 94 Prozent mehr Informationen.

Wie aus der Umfrage weiter hervorgeht, wünschen sich 57 Prozent der Befragten dabei auch mehr Informationen zur Zusammenarbeit mit anderen Ärzten. Darüber hinaus sind die Datensicherheit und die Anbindung der ePA an die Telematik-Infrastruktur für mehr als die Hälfte der Befragten besonders von Interesse. „Bewähren wird sich die ePA, wenn Ärzte sie in ihren Alltag integrieren. Alle positiven Effekte, die wir uns erhoffen, wie eine bessere Transparenz zum Gesundheitsstatus der Patienten oder die Vermeidung von Fehlmedikation, hängen davon ab, dass Ärzte die Akte nutzen und empfehlen“, so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Barmer, Jürgen Rothmaier. Aus diesem Grund sei es wichtig, so viel Transparenz wie möglich darüber zu schaffen, was auf alle Beteiligten zukommt.

„Mit der Einführung der ePA als neuem Arbeitsinstrument startet nicht nur für die Versicherten, sondern auch für ihre Ärztinnen und Ärzte eine Lernphase. Wir wollen die Ärzteschaft mit einer FAQ-Liste unterstützen, die die wichtigsten Fragen zu dem Thema klärt“, ergänzt Rothmaier.

Die FAQ-Liste zur ePA steht unter www.barmer.de/a005673 zur Verfügung.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing