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Digitale-Versorgung-Gesetz IT-Sicherheitsrichtlinie für Zahnarztpraxen beschlossen

Autor: Julia Mutzbauer

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) hat der „Richtlinie zur IT-Sicherheit in der vertragsärztlichen und vertragszahnärztlichen Versorgung“ zugestimmt. Die jetzt beschlossene Fassung tritt am 1. Februar in Kraft.

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Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) verpflichtet Zahnarzt- und Arztpraxen dazu , die IT-Sicherheitsanforderungen in einer speziellen Richtlinie verbindlich festzulegen
Das Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG) verpflichtet Zahnarzt- und Arztpraxen dazu , die IT-Sicherheitsanforderungen in einer speziellen Richtlinie verbindlich festzulegen
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Die Richtlinie wurde im Einvernehmen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erstellt und muss jährlich aktualisiert werden. Die KZBV hatte sich zuvor über viele Monate dafür eingesetzt, dass die gesetzlichen Vorgaben für Zahnarztpraxen mit vernünftigem und vertretbarem Aufwand umsetzbar sind und die Anforderungen auf das tatsächlich notwendige Maß reduziert werden. Für die Geltung der verschiedenen Anforderungen definiert die Richtlinie unterschiedliche Umsetzungszeiträume.

„Mit der von der KZBV erarbeiteten und jetzt verabschiedeten Fassung der IT-Sicherheitsrichtlinie haben wir eine bürokratiearme Lösung gefunden, die mit dem normalen Praxisalltag gut vereinbar ist. Es ist uns dabei gelungen, mit wenigen gezielten Anforderungen ein adäquates Sicherheitsniveau für die Praxen festzulegen“, sagt Dr. Karl-Georg Pochhammer, stellv. Vorsitzender des Vorstandes der KZBV. „Entgegen den Befürchtungen vieler Kolleginnen und Kollegen sollte den Zahnarztpraxen eine Umsetzung der Anforderungen der IT-Sicherheitsrichtlinie ohne überbordende Vorgaben und ohne größere zusätzliche Aufwände möglich sein“, erklärt Pochhammer.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing