Workflow-Lösungen Investitionen in Prozessautomatisierung lohnen sich

Autor: Ira Zahorsky

Gerade in der Notfallversorgung werden digitale Lösungen wie Mobilgeräte immer wichtiger. Vor allem die Prozessdigitalisierung nimmt an Bedeutung zu, ergab die Studie „Smarter, More Connected Hospitals“ von Zebra Technologies.

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Prozessdigitalisierung macht Arbeitsabläufe im gesamten Krankenhaus effizienter.
Prozessdigitalisierung macht Arbeitsabläufe im gesamten Krankenhaus effizienter.
(© Creativa Images - stock.adobe.com)

Für die optimale Patientenversorgung sind schnelle und intelligente digitale Lösungen unverzichtbar. Das glauben nicht nur 83 Prozent der von Zebra Technologies im Rahmen einer Studie befragten Klinikmitarbeiter, sondern sogar 89 Prozent der Entscheidungsträger. Diese sind auch dafür verantwortlich, dass zunehmend in mobile Lösungen für den Klinikalltag, in Echtzeit-Ortungssysteme (RTLS) und intelligente Workflow-Lösungen investiert wird, um bessere und vernetzte Arbeitsabläufe zu ermöglichen.

Rund zwei Drittel der im Rahmen der Studie „Smarter, More Connected Hospitals“ befragten Führungskräfte sehen, dass Ärzte und Pflegepersonal während ihrer Schichten überlastet sind. Mehr als die Hälfte sieht dieses Problem auch bei den Verwaltungsmitarbeitern. 67 Prozent der Führungskräfte meinen deshalb, dass ihre Klinik noch nicht genug in die Prozessdigitalisierung investiert. Durch die Prozessautomatisierung könnten Fehler, die durch den hohen Arbeitszeitdruck entstehen, vermieden werden. Zudem hätte das Personal mehr Zeit für die Patienten.

Bereiche, die sich zur Automatisierung eignen

Benötigtes Equipment, wie medizinische Geräte, sind im Krankenhaus häufig nicht schnell genug aufzufinden. Durch die Automatisierung von Arbeitsabläufen soll dem Abhilfe geschaffen werden. Auch die Verwaltung und Nachbestellung von Ausrüstung soll damit verbessert werden. Dies planen 80 Prozent der Befragten. Auch die Abläufe in der Notaufnahme sowie im Operationssaal sollen dadurch effizienter werden.

Ortungs- und Automatisierungslösungen können die Arbeitsabläufe in Krankenhäusern und damit auch die Patientenversorgung verbessern.

Chris Sullivan, Zebra Technologies

Die RFID-Technologie möchten rund drei Viertel der Befragten einsetzen, um Geräte oder medizinische Testergebnisse besser nachzuverfolgen. Ebenso viele können sich den Einsatz von IoT-Sensoren, präskriptiver Analytik und Künstlicher Intelligenz (KI) vorstellen. Dies soll Fernsprechstunden und die effektivere Kommunikation von Kliniken untereinander ermöglichen.

Anschaffung mobiler Geräte

Da in Krankenhäusern der Datenschutz oberste Priorität hat, stattet inzwischen rund die Hälfte der befragten Führungskräfte die Mitarbeiter mit krankenhauseigenen mobilen Geräten aus. Ein weiterer Vorteil ist die mögliche Fernverwaltung der Klinik-eigenen Geräte. Zudem kann bei der Anschaffung der Fokus auf die spezielle Nutzung im Gesundheitswesen gelegt werden. Dazu zählt auch die Robustheit der Geräte. Schließlich wirkt sich die Nutzung moderner Mobilgeräte positiv auf Qualität und Kosten der Patientenversorgung aus. 80 Prozent sind von präziseren Arbeitsabläufen und geringeren Fehlerquoten durch die Nutzung überzeugt.

„Es war noch nie so wichtig, dass in einem Krankenhaus wie in einem vernetzten Ökosystem zusammengearbeitet wird. Das ist aber nur möglich, wenn die Mitarbeiter mit Informationssystemen und untereinander vernetzt sind. Auch in Krankenhäusern findet gerade eine digitale Transformation statt – und dabei spielt Mobiltechnologie eine entscheidende Rolle. Ein wichtiger erster Schritt ist deshalb, jedem Mitarbeiter ein mobiles Gerät, speziell für den Einsatz im Krankenhaus, zur Verfügung zu stellen. Dies ist die Grundlage für eine effizientere Patientenversorgung“, sagt Rikki Jennings, Chief Nursing Informatics Officer (CNIO) bei Zebra Technologies.

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 Ira Zahorsky

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Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS