IT-Fachkräfte Hoher Stellenbedarf beim Robert-Koch-Institut

Autor: Susanne Ehneß

Wie die Linksfraktion anmerkt, habe das Robert-Koch-Institut (RKI) für seine IT-Abteilung einen Mehrbedarf an 68 Stellen gemeldet, von denen der Haushaltsausschuss des Bundestags nur vier genehmigt habe. Die Bundesregierung hat das Vorgehen nun erläutert.

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Website des RKI
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(© www.rki.de)

Laut Bundesregierung wurden für die Haushaltsjahre 2019 bis 31. Dezember 2020 für das RKI folgende Stellen ausgebracht: 2 Stellen/Planstellen bioterroristischer Gefahrenlagen/Masernschutzgesetz sowie 8 Stellen Implantateregister. Mit Nachtragshaushalt II wurden insgesamt 40 Stellen zur Errichtung und Betrieb der Kontaktstelle für den öffentlichen Gesundheitsdienst ausgebracht. Laut RKI sind 4 Stellen für die damit zusammenhängende IT bestimmt.

„Im Regierungsentwurf 2021 waren vier Stellen im Bereich IT vorgesehen. Wo es nicht möglich war, dauerhafte Stellen auszubringen, wurden Finanzmittel bereitgestellt, sodass Dritte beauftragt werden können, um Leistungen im Bereich der Digitalisierung zu erbringen“, erläutert die Bundesregierung.

Durch die Corona-Pandemie habe es einen „erheblichen Stellenzuwachs“ gegeben: gut 180 neue Stellen in den Jahren 2020 und 2021, darunter 40 Stellen für den Bereich „Öffentlicher Gesundheitsdienst“ und 101 Stellen für das „Zentrum Künstliche Intelligenz“ beim RKI. „Seit Beginn der Pandemie konnte das RKI einen Stellenaufwuchs von rund 50 Prozent verzeichnen“, betont die Regierung.

Zum 1. Januar 2021 arbeiteten 163 Personen im IT-Bereich des RKI, 2020 waren es noch 135.

Die aktuellen Stellenangebote des RKI finden Sie hier.

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