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Bettenmanagement in Krankenhäusern Hochschule Niederrhein entwickelt neue Software

| Redakteur: Manfred Klein

Der Kostendruck auf Krankenhäuser wächst stetig. Da ist eine optimale Auslastung nicht nur für die Betreiber überlebenswichtig. Auch die Patienten profitieren davon. Ein mit 1,21 Millionen Euro gefördertes Projekt in Nordrhein-Westfalen soll nun mit Industrie-4.0-Technologien eine neue der Technolein enen Software für ein optimiertes Bettenmanagement entwickeln.

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Leere Betten sind der Albtraum eines jeden Klinikchefs. Aber auch der Status der Betten – Wo sind sie, müssen sie desinfiziert werden, sind sie belegt? – ist für ein effizientes Klinikmanagement unumgänglich. Eine neue Software soll diese Fragen in Echtzeit beantworten
Leere Betten sind der Albtraum eines jeden Klinikchefs. Aber auch der Status der Betten – Wo sind sie, müssen sie desinfiziert werden, sind sie belegt? – ist für ein effizientes Klinikmanagement unumgänglich. Eine neue Software soll diese Fragen in Echtzeit beantworten
(© engelstad – stock.adobe.com)

Die Hochschule Niederrhein ist an dem Verbundvorhaben „Bettenmanagement 4.0“ beteiligt. In dem drei Jahre laufenden Projekt geht es um bedarfsorientierte Prozessoptimierung im Krankenhaus. Das Verbundvorhaben gehört zu den Siegern des Leitmarkwettbewerbs IKT.NRW. Dieser möchte die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie Nordrhein-Westfalens stärken, um den globalen Herausforderungen begegnen zu können.

Das Projekt „Bettenmanagement 4.0“ zielt auf eine umfassende, lebenszyklus- und bedarfsorientierte Prozessoptimierung im Krankenhaus ab. Professor Dr. Hubert Otten von der Hochschule Niederrhein will dazu mit seinem Team Konzept- und Softwareentwicklung für Krankenhäuser vorantreiben, um eine gleichmäßige Auslastung der Belegungsbetten im gesamten Krankenhaus zu erreichen. Mit Industrie-4.0-Technikkomponenten soll ein System geschaffen werden, das die Lokalisierung und die Statusabfrage zu jedem Zeitpunkt ermöglicht.

Als Anwender stehen die beiden Krankenhäuser St. Marien-Hospital Mülheim an der Ruhr und St. Josef Krankenhaus Moers als assoziierte Partner zur Verfügung. Dort sollen die Lösungen implementiert und getestet werden. Die Konsortialführung übernimmt die medmehr GmbH, die Servicelösungen für das Gesundheitswesen anbietet. Zu den Verbundpartnern zählen außerdem das Deutsche Krankenhausinstitut, die Fachhochschule Dortmund und die Ruhr-Universität Bochum. Assoziierte Partner sind neben den genannten Krankenhäusern die beiden Fachverbände „Wissenschaftliche Gesellschaft für Krankenhaustechnik“ (WGKT) und die „Fachvereinigung Krankenhaustechnik“ (FKT).

Das Projekt läuft bis Ende 2022 und wird mit insgesamt 1,21 Millionen Euro gefördert.

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