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Elektronische Gesundheitsakte Hanseatische Krankenkasse steht kurz vor der Einführung

| Autor: Manfred Klein

Mit Smarthealth will die Hanseatische Krankenkasse (HEK) ihren Kunden ab Oktober in Form einer elektronischen Gesundheitsakte (eGA) die Möglichkeit bieten, persönliche Gesundheitsdaten digital an einem sicheren Ort zu speichern und selbst zu managen. Der Zugang soll dabei einfach und schnell über die HEK Service-App erfolgen, die Nutzung soll kostenfrei sein.

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(© angellodeo – stock.adobe.com)

Smarthealth wird als persönliche Gesundheitsakte durch die IBM bereitgestellt und soll den Kunden durch hohe Transparenz die Chance höherer Behandlungsqualität sowie einer positiven Entwicklung des Gesundheitszustandes eröffnen.

Kundennutzen im Fokus

Die HEK unterstreicht, dass die Versicherten über die HEK Service-App jederzeit und an jedem Ort einen direkten Zugriff auf ihre Gesundheitsdaten und medizinischen Informationen hätten.

Das neue System biete darüber hinaus eine Übersicht der ärztlichen Behandlungen, Medikamente, Impfungen und Diagnosen sowie die Möglichkeit, selbst Dokumente wie zum Beispiel Röntgenbilder oder Laboruntersuchungen hochzuladen.

Egal ob im Urlaub, beim Arztwechsel oder im Krankenhaus, die HEK-Versicherten hätten mit der Anwendung jederzeit Zugriff auf alle ihre medizinischen Daten via Smartphone. Dadurch ließen sich Doppeluntersuchungen vermeiden und Behandlungsabläufe effizienter organisieren.

Sicherheit hat oberste Priorität

Einen Zugang zu Smarthealth erhalten die HEK-Versicherten nach digitaler Identifizierung ausschließlich über die HEK Service-App. Diese sei mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung gegen missbräuchlichen Zugriff geschützt.

Smarthealth sei zudem mit den jeweils aktuellsten Verschlüsselungsmethoden gesichert. Die Daten würden inhaltsverschlüsselt (End-to-End) auf Servern gespeichert, die in Deutschland stehen und damit unter das deutsche Datenschutzrecht fallen.

Dazu die HEK weiter: „Nur unsere Kunden selbst können ihre eigenen Daten lesen. Weder die HEK noch die IBM oder die behandelnden Ärzte können die Daten einsehen. Die Entschlüsselung der Daten erfolgt erst auf dem Smartphone und nur der Kunde bestimmt, mit wem er welche Informationen teilt.“

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