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Organisatorische Anpassungen bei der gematik

Gremienstruktur wird gestrafft

| Redakteur: Manfred Klein

Kritiker haben die Struktur der gematik immer wieder für die schleppenden Fortschritte bei der Entwicklung von eHealth gemacht. Das soll sich nun ändern. Die Gesellschafter der gematik – unter dem Vorsitz des Bundesgesundheitsministeriums – haben eine Anpassung des Firmennamens sowie eine Optimierung der Gremienstruktur beschlossen.

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Eine neue Organisationsstruktur soll die gematik befähigen, die Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu meistern
Eine neue Organisationsstruktur soll die gematik befähigen, die Herausforderungen der Digitalisierung im Gesundheitswesen zu meistern
( © Jürgen Fälchle – stock.adobe.com )

Die Gesellschaft soll künftig unter „gematik GmbH“ firmieren. Damit soll der Entwicklung der gematik hin zu einem Kompetenzzentrum des digitalen Gesundheitswesens auf nationaler und europäischer Ebene Rechnung getragen werden.

Dazu erklärte Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der gematik: „Es war längst überfällig, den Firmennamen anzupassen. Denn die gematik ist weit mehr als die elektronische Gesundheitskarte.“ Mit dem E-Health-Gesetz sei die Telematikinfrastruktur bereits für elektronische Anwendungen geöffnet worden, so Leyck Dieken weiter. Auch gingen die Aufgaben der gematik über Telematikanwendungen hinaus.

„Wir in der gematik haben die Telematikinfrastruktur aufgebaut und sind nun dafür zuständig, dass sie auch zuverlässig funktioniert. Das macht uns zu einem entscheidender Akteur für die umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens“, so Leyck Dieken.

Aus diesem Grund werde es in der gematik künftig auch einen TI-Ausschuss geben. In diesem sollen sich die Fachexperten der Gesellschafter mit allen Themen rund um die Telematikinfrastruktur beschäftigen und deren Weiterentwicklung vorantreiben. Der bisher bestehende Lenkungsausschuss und Betriebsausschuss sollen in diesem Zuge abgeschafft werden. Das minimiere den organisatorischen Aufwand der gematik, so dass sie sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren könne.

Der Erfolg der gematik und ihrer Projekte basiere darauf, dass die Gesellschafter gemeinsam alle Projekte unterstützen. Die gematik als Projektleiterin stehe für einen offenen Dialog und sieht ihre vorrangige Aufgabe darin, die fachlichen Anforderungen aller Gesellschafter bestmöglich umsetzen. Durch ihre Professionalität und Expertise übernehme sie darüber hinaus eine beratende Funktion für die verschiedenen Akteure Gesundheitswesen.

Eine Anpassung der optischen Außendarstellung der gematik soll ebenfalls zeitnah erfolgen.

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