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Kommunikation im Medizinwesen Gematik benennt KOM-LE in KIM um

| Redakteur: Ira Zahorsky

KOM-LE heißt ab sofort KIM – Kommunikation im Medizinwesen. Mit dem neuen Namen betont die gematik die Offenheit für alle Nutzergruppen. KIM richtet sich an alle, die im Gesundheitswesen tätig sind. Ab 1. Juli 2020 ist KIM das einzige zulässige Verfahren, um die Übermittlung von eArztbriefen vergütet zu bekommen.

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(Bild: gematik)

Mit dem Kommunikationsdienst können künftig digitale Dokumente und Nachrichten schnell und zuverlässig – mit oder ohne Anhang – über ein sicheres eMail-Verfahren ausgetauscht werden.

„Der Name KIM ist griffig und gut aussprechbar. Das wird dazu beitragen, dass KIM schnell im Arbeitsalltag integriert und nicht mehr aus dem Gesundheitswesen wegzudenken sein wird“, erklärt gematik-Geschäftsführer Dr. Markus Leyck Dieken die Namensänderung. „Der alte Name KOM-LE (Kommunikation der Leistungserbringer) bezog sich explizit nur auf bestimmte Nutzergruppen. Das gehört definitiv der Vergangenheit an.“

Damit KIM zum Einsatz kommt, benötigen medizinischen Einrichtungen unter anderem einen eHealth-Konnektor. Für den Feldtest, der für den flächendeckenden Einsatz nötig ist, hat die gematik dem eHealth-Konnektor der CompuGroup Medical Deutschland AG eine Zulassung erteilt.

KIM erinnert an bereits etablierte Hilfs- oder Schwesternmodelle wie AGNES, VERAH und GERDA. Es steht allen offen, die an der Patientenversorgung beteiligt sind und sicher miteinander kommunizieren wollen – einrichtungs- und sektorenübergreifend.

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