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Integration in Online-Bürgerportal FDP fordert in Corona-Krise öffentliches Warnsystem

| Autor/ Redakteur: dpa-AFX / Ira Zahorsky

Die FDP hat ein öffentliches Warnsystem gefordert, um Bürger in der Corona-Krise schneller erreichen zu können. Dieses soll kurzfristig aufgebaut und auf Basis lokaler SMS oder so genanntem „Cell Broadcasting“ funktionieren, wie das „Handelsblatt“ unter Berufung auf ein von der FDP-Bundesfraktion beschlossenes Papier berichtet.

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Die FDP will ein Handy-Warnsystem in das Online-Bürgerportal des Bundes integrieren.
Die FDP will ein Handy-Warnsystem in das Online-Bürgerportal des Bundes integrieren.
(© penguiiin - stock.adobe.com)

Mit dem „Cell-Broadcasting-Service“ könne etwa eine Nachricht an alle Telefone eines Anbieters in einer bestimmten Gegend geschickt werden, falls diese die entsprechende Funktion in ihrem Handy vorher freischalten. Ein solches Warnsystem habe den Vorteil, dass Empfang und Verbreitung von Informationen „niedrigschwellig“ möglich seien, heißt es demnach in dem Papier. Dies sei vor allem bei Mobilgeräten notwendig, die sich nicht mehr auf dem aktuellsten Stand der Technik befinden.

Das Warnsystem soll demnach in das Online-Bürgerportal des Bundes integriert werden. Dieses müsse allerdings zunächst zu einer „Melde- und Monitoring-Plattform“ ausgebaut werden, über die Corona-Verdachtsfälle und bestätigte Infektionen „möglichst kleinräumig nachverfolgt und Informationen verknüpft werden können“. So soll es etwa möglich werden, Hochrisikogebiete kleinräumig auszuweisen und an die Bürger zu kommunizieren.

Stabile Serverkapazitäten nötig

Wie man derzeit im Google Play Store lesen kann, kommen bisherige Warn-Apps, wie Katwarn oder NINA, an ihre Grenzen. Die User bemängeln, dass Warnungen mit großer zeitlicher Verzögerung ankommen und sich die Apps vermutlich aufgrund überlasteter Server nicht öffnen lassen. Stabile Serverkapazitäten sind also eine Grundvoraussetzung, um in einer Krise die zeitnahe Zustellung der Warnungen auch zu gewährleisten.

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