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Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Elektronische Medikamentenabgabe sorgt für mehr Sicherheit

Redakteur: Ira Zahorsky

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden setzt als erstes deutsches Krankenhaus die elektronischen Medikamentenabgabe- und Aufbewahrungssysteme von Omnicell ein.

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Das elektronische Medikamentenausgabe- und Aufbewahrungssystem soll im Uniklinikum Carl Gustav Carus für effizientere Arbeitsabläufe sowie erhöhte Medikations- und Patientensicherheit sorgen.
Das elektronische Medikamentenausgabe- und Aufbewahrungssystem soll im Uniklinikum Carl Gustav Carus für effizientere Arbeitsabläufe sowie erhöhte Medikations- und Patientensicherheit sorgen.
(Bild: Omnicell)

Die so genannten Omnicell „XT Cabinets“ sind speziell für die Aufbewahrung, Entnahme und Zuordnung von Betäubungsmitteln vorgesehen und wurden auf Intensivstationen und im zentralen OP-Bereich des Universitätsklinikum Carl Gustav Carus in Dresden installiert und in Betrieb genommen. Die kombinierte Hard- und Softwarelösung soll dafür sorgen, dass Arbeitsabläufe besser und effizienter gestaltet, die Medikations- und Patientensicherheit erhöht sowie ein sicherer Umgang mit Medikamenten gewährleistet ist. Durch den Einsatz der XT Cabinets können Bestände optimiert und die komplette Dokumentation der Betäubungsmittel entsprechend der Regularien aus der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV § 13 Nachweisführung) übernommen werden.

„Vornehmlich geht es darum, speziell das Management der Betäubungsmittel gesetzeskonform zu automatisieren und zu digitalisieren, beispielsweise erfolgt die patientenbezogene Dokumentation bei der Entnahme nun automatisch“, erklärt Dr. Holger Knoth, Leiter der Klinik-Apotheke des Universitätsklinikums.

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus an der TU Dresden

Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden deckt als Krankenhaus der Maximalversorgung es das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. Das Universitätsklinikum vereint 26 Kliniken und Polikliniken, vier Institute und 17 interdisziplinäre Zentren, die eng mit den klinischen und theoretischen Instituten der Medizinischen Fakultät zusammenarbeiten.
Die räumliche und technische Ausstattung des Universitätsklinikums wird ständig auf den neuesten Stand gebracht. Zuletzt wurde Ende des Jahres 2018 das neue Haus 32 in Betrieb genommen, das, neben der Chirurgischen Notaufnahme, 17 hochmoderne OP-Säle, eine Intensivstation, interdisziplinäre Ambulanzen und 132 Betten, verteilt auf vier Pflegestationen beherbergt.
Mit 1.410 Betten und 201 Plätzen für die tagesklinische Behandlung von Patienten ist es eines der größten Krankenhäuser Sachsens und zugleich das einzige Krankenhaus der Maximalversorgung in Ostsachsen. Das Einzugsgebiet reicht von Görlitz bis Glauchau, von Bad Brambach bis Hoyerswerda. Rund 1.000 Ärzte decken im Universitätsklinikum Dresden das gesamte Spektrum der modernen Medizin ab. 2.000 Schwestern und Pfleger kümmern sich um das Wohl der Patienten.
Neben seiner zentralen Bestimmung, der Krankenversorgung, erfüllt das Universitätsklinikum Dresden auch Aufgaben der Aus-, Fort- und Weiterbildung des medizinischen Personals sowie im öffentlichen Gesundheitswesen.

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