Papierloses Büro auf Rädern Einsatzfahrzeug 2.0 soll mobile Einsatzkräfte unterstützen

Von Chiara Maurer

Selbst in Notfällen war lange Zeit eine handschriftliche Dokumentation der für die Rettung, Aufklärung und Bergung notwendigen Daten durch die Einsatzkräfte erforderlich. Nun soll ihnen eine „digitale Komplettlösung“ diese Arbeit erleichtern.

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Mit der Lösung können Fahrzeuge von Einsatzteams wie Feuerwehr, Rettungsdienst und THW ausgestattet werden
Mit der Lösung können Fahrzeuge von Einsatzteams wie Feuerwehr, Rettungsdienst und THW ausgestattet werden
(© m.mphoto - stock.adobe.com)

Umfangreiche Einsatznachbearbeitungen sind noch immer Teil des Alltags vieler mobiler Einsatzteams. Schuld daran sind Fotos und handschriftlich ausgefüllte Formulare, welche nach jedem Einsatz zu einem einheitlichen Bericht zusammengefügt werden müssen. Dieser Vorgang ist nicht nur zeitaufwendig, sondern aufgrund des Medienbruchs auch anfällig für Fehler.

Nun will IT-Sicherheitsexperte Rohde & Schwarz Cybersecurity mit den Technologiepartnern Panasonic, B&T Solutions und Tonfunk diese Arbeit erleichtern und weniger störanfällig machen. Dabei sollen mobile Endgeräte der Marke Panasonic, die sogenannten Toughbook Tablets, welche besonders stabil und mit Handschuhen bedienbar sein sollen, in Kombination mit Kommunikations-, Steuerungs- und Sicherheitsanwendungen eine multifunktionale Lösung für Einsatzkräfte bilden.

Durch den zertifizierten Einbau der Hardware in die Einsatzfahrzeuge soll auch unterwegs und am Einsatzort auf erforderliche Informationen und Daten zugegriffen werden können. Die Möglichkeit, das Gerät aus dem Fahrzeug zu entnehmen, macht die Fahrzeugausstattung zudem von außen steuerbar. Weiterhin lassen sich laut Anbieter nicht nur Formulare und Protokolle direkt am Einsatzort ausfüllen, auch können Dokumente gescannt und Fotos erstellt werden. Durch eine direkte Datenverarbeitung erübrige sich eine spätere Zusammenführung der Daten.

Die Sicherheit des Systems soll durch einen hoch sicheren Browser sowie einen, durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI,) zertifizierten Zero-Trust-basierten VPN-Client gewährleistet werden. Weiterhin soll eine Festplatte, welche ebenfalls eine BSI-Zulassung hat, „Sicherheit auf höchstem Level“ garantieren. Die Technik wurde für Einsatzfahrzeuge jeglicher Art entwickelt und soll dadurch in allen Bereichen mit mobilen Einsatzteams nutzbar sein und eine Zeitersparnis sowie einen signifikant reduzierten Aufwand mit sich bringen.

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