Versprechen der T-Systems Einfache, effiziente und sichere elektronische Psychotherapeutenausweise

Von Eva Hornauer

Um die Digitalisierung im Gesundheitswesen umsetzen zu können, müssen Infrastrukturen, wie die Telematikinfrastruktur, möglichst rasch erweitert und alle Beteiligten eingebunden werden. Sprich: alle Institutionen und Akteure im Gesundheitswesen müssen – im Idealfall – an diese Infrastruktur angeschlossen sein. T-Systems stellt nun einen elektronischen Ausweis vor, mit dessen Hilfe weitere Berufsgruppen integriert werden können.

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Die Telekom-Tochter T-Systems stellt den elektronischen Psychotherapeutenausweis (ePtA) aus
Die Telekom-Tochter T-Systems stellt den elektronischen Psychotherapeutenausweis (ePtA) aus
(© www.martinlukaskim.de)

Die Telekom-Tochter T-Systems verspricht einfache, effiziente und sichere elektronische Heilberufsausweise – jetzt auch für Psychotherapeuten. Damit sollen nun auch Psychotherapeuten an die Telematikinfrastruktur (TI) im Gesundheitswesen angeschlossen werden.

Die Inhaber eines solchen Ausweises können außerdem auf die elektronische Patientenakte (ePA) zugreifen. Damit können Psychotherapeuten zum Beispiel auf das Notfalldatenmanagement oder die Medikationspläne ihrer Patienten zugreifen. Außerdem können auch selbst Daten in die ePA eingetragen sowie Arztbriefe, Befunde oder eRezepte für Patienten hinterlegt werden.

Der Ausweis könne ab sofort bestellt werden, so T-Systems. Er besteht aus einer Prozessor-Chipkarte mit kryptografischen Funktionen und ist gleichzeitig ein Sichtausweis, mit dem sich Psychotherapeuten legitimieren können. T-Systems verspricht sichere elektronische Ausweise, die „alle Sicherheitsanforderungen erfüllen.“

Der elektronische Psychotherapeutenausweis (ePtA) ist damit – neben den elektronischen Ausweisen für Ärzte und Zahnärzte – der dritte elektronische Ausweis speziell für Heilberufe. Im kommenden Jahr – 2022 – soll auch der Pflegebereich von der TI profitieren. Dafür soll ein elektronischer heilberufsausweis für Pflegende, Hebammen, Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden geschaffen werden.

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