Telematikinfrastruktur Dritter eHealth-Konnektor für ePA zugelassen

Autor: Julia Mutzbauer

Die gematik hat den dritten Konnektor für die elektronische Patientenakte (ePA) zugelassen: Die KoCoBox MED+ der CompuGroup Medical (CGM) hat jetzt die Genehmigung für das notwendige Software-Update erhalten.

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Nach der Installation des Upgrades unterstützt die KoCoBox MED+ auch die Anwendung der elektronischen Patientenakte
Nach der Installation des Upgrades unterstützt die KoCoBox MED+ auch die Anwendung der elektronischen Patientenakte
(© CompuGroup Medical)

Um die ePA nutzen zu können, benötigen Arztpraxen und Krankenhäuser ein neues Software-Update für die Konnektoren. Bevor das Update installiert wird, ist eine Zulassung der Geräte durch die gematik erforderlich. Die KoCoBox MED+ hat nun nach Erprobung von Funktionsfähigkeit, Stabilität und Performanz der neuen Funktionen die Genehmigung für das PTV4-Upgrade erhalten.

Durch das Konnektor-Upgrade werden auch direkt Updates der Praxisverwaltungssysteme bzw. Krankenhausverwaltungssysteme zur Verfügung gestellt.

„Mit der Zulassung des dritten Konnektors bekommt die Einführung der elektronischen Patientenakte weiteren Schwung. Und auch von immer mehr Primärsystemherstellern erhalten wir die Rückmeldung, dass sie die Updates ihrer Praxisverwaltungssysteme bereitgestellt haben. Das ist wichtig, damit die ePA bald im Praxisalltag genutzt wird – vom medizinischen Fachpersonal und auch von den Patientinnen und Patienten“, erklärt Dr. Markus Leyck Dieken, Geschäftsführer der gematik.

Im Mai und Juni hat die gematik bereits der secunet AG und der Firma Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH grünes Licht für das notwendige Upgrade gegeben. „Damit sind die technischen Weichen für die bundesweite Einführung der ePA gestellt.“

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Redaktion, eGovernment Computing