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Registrierung Digitale Steuerung für Besucherströme im Klinikum

| Autor: Julia Mutzbauer

Die Besuchsregelungen, die durch die Corona-Pandemie vorgeschrieben sind, stellen Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen vor neue Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat das Universitätsklinikum Augsburg eine digitale Lösung implementiert, die das Personal vor allem bei der Eingangskontrolle entlasten soll.

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Die intelligenten Besuchsmangement-Lösung von Xitaso soll die Eingangskontrolle in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen erleichtern
Die intelligenten Besuchsmangement-Lösung von Xitaso soll die Eingangskontrolle in Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen erleichtern
(© Bjoern Hein)

Mithilfe der Besuchsmanagement-Lösung „Planfox“ von Xitaso können sich Besucher des Universitätsklinikums Augsburg (UKA) vorab im Internet registrieren. Daraufhin bekommen sie einen eigenen QR-Code zugesandt. Der Vorstand des UKA hat sich für diese innovative Methode der Anmeldung entschieden, um sowohl den Mitarbeitern an den Kontrollpunkten die Arbeit zu erleichtern, als auch für Patienten, Angehörige und andere Besucher den Einlassvorgang zu beschleunigen.

Die Warteschlange, die vor allem am Wochenende Patienten und Angehörige auf eine Geduldsprobe stellt, soll damit deutlich verringert werden. Pflegedirektorin Susanne Arnold ist überzeugt: „Die Bedienung ist einfach und erleichtert die Arbeit am Empfang nachhaltig. Das bringt auch mehr Komfort für unsere Besucher.“

Nach den Angaben des Lösungs-Herstellers entfällt damit die Arbeit mit Papierstapeln sowohl bei der Erfassung als auch bei der Archivierung, da die Daten digital gespeichert sind. Dadurch würden sich vielfältige Auswertungsmöglichkeiten und Darstellungen der Daten nach Suchkriterien ergeben. So seien zum Beispiel schnell alle Besuche pro Patient und pro Zimmer einsehbar, wie es im Infektionsfall nötig wird.

Durch die optionalen Schnittstellen mit dem Krankenhaussystem und der Benutzerverwaltung kann das digitale Besuchsmanagement nahtlos in die IT-Landschaft der Einrichtungen integriert werden. Dies verhindere Datenredundanz und Pflegeaufwand. Das Planfox-Besuchsmanagement kann entweder in der ISO 27701-zertifizierten Cloud oder der IT-Landschaft vor Ort installiert werden.

Allerdings verweist Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor am UKA, Dr. Michael Beyer, darauf: „Wir müssen berücksichtigen, dass viele unserer Patienten und auch deren Angehörige entweder nicht im Besitz eines Smartphones sind oder denen das Herunterladen des QR-Codes zu kompliziert erscheint.“ Für diesen Teil der Patienten und Angehörigen gebe es nach wie vor die Möglichkeit, die Selbstauskunft gemeinsam mit den MitarbeiterInnen des UKA in der Eingangshalle auszufüllen.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing