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Niedersächsischer Digitalgipfel Gesundheit Digitale Lösungen im Behandlungsalltag

Autor: Ira Zahorsky

Beim Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit geht es am 25. November 2020 unter anderem um die Entwicklung telemedizinischer Lösungen während und durch die Corona-Pandemie.

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Die Hochschule Hannover veranstaltet gemeinsam mit der Ärztekammer Niedersachsen den Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit.
Die Hochschule Hannover veranstaltet gemeinsam mit der Ärztekammer Niedersachsen den Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit.
(Bild: Lam Nguyen Tien / HsH)

Die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN) sieht in der Digitalisierung des Gesundheitswesens viele Chancen für Ärzte und Patienten, ist sich aber auch der Risiken telemedizinischer Anwendungen bewusst. Um das Spannungsfeld dieses Themas von allen Seiten zu beleuchten, veranstaltet die ÄKN gemeinsam mit der Hochschule Hannover am 25. November 2020 den 4. Niedersächsischen Digitalgipfel Gesundheit.

Ärzte sowie Vertreter aus Gesundheitswesen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutieren live im Design Center der University of Applied Sciences and Arts auf der Expo Plaza. Aufgrund der Corona-Beschränkungen können die Vorträge jedoch ausschließlich im Internet und dem hannoverschen Fernsehsender h1 ab 10 Uhr mitverfolgt werden.

Prof. Dr. med. Jörg Debatin, Leiter des Health Innovation Hub des Bundesgesundheitsministeriums, referiert zunächst zum Thema „Digital ist das neue ‚Normal‘ – Die Corona-Pandemie als Booster der Digitalisierung“. Im Anschluss berichtet Prof. Dr. Fabian Schmieder der Hochschule Hannover den Stand der Dinge beim Datenschutz und erörtert, welche Veränderungen in Zeiten von Corona notwendig sind.

In der Podiumsdiskussion geht es um die Frage, wie und ob man „Digital(er) aus der Coronakrise“ kommt. Prof. Dr. Gordon Pipa der Uni Osnabrück stellt anschließend tagesaktuelle landkreisbezogene Vorhersagemodelle zu Covid-19 vor. Um die „Telemedizin und Fernbehandlung in Zeiten von Corona“ geht es beim Vortrag von Dr. med. Christian Braun vom Telemedizinischen Zentrum Medgate. Abschließend zeigt Dr. med. Lars Neeb von der Charité Berlin, wie smartphonegestützte Migränetherapie aussehen kann.

Am Nachmittag finden von 13 bis 14:30 zwei nicht öffentliche Diskussionsforen zu den Themen „Zukunftslabor Gesundheit: Strukturen optimieren, Patienten besser versorgen“ und „Operationsroboter im Einsatz“ statt. Hierzu ist eine Anmeldung unter www.aekn.de/anmeldung-4-niedersaechsischer-digitalgipfel-gesundheit nötig.

Die Veranstaltung ist mit sechs Fortbildungspunkten von der Ärztekammer Niedersachsen anerkannt.

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Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS