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Bitkom Research

Depressionen per Social-Media-Beitrag erkennen

| Redakteur: Ira Zahorsky

Psychische Erkrankungen wie Depressionen nehmen immer mehr zu. Sie lassen sich gut therapieren, werden oft aber nicht erkannt. Beiträge in sozialen Medien wie Instagram oder Facebook sollen Hinweise auf den psychischen Zustand geben, hat die Bitkom Research herausgefunden.

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Posts in sozialen Medien, wie Twitter, Facebook & Co., können Hinweise auf psychische Krankheiten geben.
Posts in sozialen Medien, wie Twitter, Facebook & Co., können Hinweise auf psychische Krankheiten geben.
(© kite_rin - stock.adobe.com)

Im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hat die Bitkom Research 1.005 Personen ab 16 Jahren dazu befragt, ob soziale Medien ein Frühwarnsystem für psychischen Krankheiten sein können. 36 Prozent der Befragten halten es für möglich, dass Posts bei Twitter, Facebook & Co. „eine Chance bzw. eher eine Chance zum Erkennen oder Vorhersagen depressiver Anzeichen“ geben können. Hinweise geben hier – ersten Studien mit freiwilligen Teilnehmern zufolge – beispielsweise die genutzten Worte sowie Farben oder Motive der Fotos.

Ebenfalls rund jeder Dritte sieht Potenzial in Online-Programmen für Menschen mit psychischen Problemen oder Erkrankungen wie Burnout. Einige Krankenkassen bieten solche digitalen Programme an, mit denen reguläre Behandlungen beim Psychologen oder Psychotherapeuten ergänzt oder die Wartezeiten dafür überbrückt werden können.

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