Suchen

Zentrales Identitätsmanagement bei der JUH Datensicherheit für Lebensretter

Autor: Ira Zahorsky

Bei der Digitalisierung und dem Aufbau einheitlicher Kommunikationsstrukturen ist die dezentrale Struktur der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) eine Herausforderung, vor allem im Bereich IT-Security. Die Einrichtung eines zentralen Secure Portals soll Abhilfe schaffen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat mit dem Sercure Portal ein zentrales, datensicheres Identitätsmanagement geschaffen.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat mit dem Sercure Portal ein zentrales, datensicheres Identitätsmanagement geschaffen.
(Bild: Stephan Franz / Ferdinand Dinges)

Die Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) beschäftigt rund 23.000 hauptamtliche und 40.000 ehrenamtliche Mitarbeiter, die in neun Landesverbänden und mehr als 200 Regional-, Kreis- und Ortsverbänden tätig sind. Die JUH ist also sehr dezentral aufgestellt, was für die Arbeit vor Ort sinnvoll ist. Doch bei der Digitalisierung sieht es anders aus. Hier ist eine zentrale Lösung praktischer: „Ob Einsatzpläne, Webmail oder Checklisten – für ihre Arbeit benötigen unsere Mitarbeitenden Zugriff auf unterschiedliche IT-Anwendungen. Allerdings waren diese Zugriffe je nach Landesverband ganz unterschiedlich geregelt. Das wollten wir ändern, weshalb wir uns für die Einrichtung eines zentralen Secure Portals entschieden haben“, erläutert Jörg Hartmann, IT-Leiter des Landesverbandes Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar.

Zwei wesentliche Gründe sprachen für den Secure Access Hub von Airlock: Die Lösung ist eine integrierte Gesamtlösung, die durch ihren Aufbau mit Web Application Firewall (WAF), API Gateway und Identity- und Access-Management (IAM) inklusive Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) zukunftssicher sein soll. Zudem sei Airlock für komplexe Aufgaben in heterogenen Organisationen prädestiniert, denn viele User können über viele Endgeräte viele nachgelagerte Anwendungen nutzen – und zwar über einen einzigen, einheitlichen Zugang.

Risikobasiertes Identitätsmanagement

Die heterogene Mitarbeiterstruktur mit 60.000 Mitarbeitern erfordert eine unterschiedliche Verwaltung der Zugriffsrechte. Hier setzt der Secure Access Hub auf eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, bei der Zugriffe risikobasiert und adaptiv für verschiedene User-Gruppen gewährt werden. Das soll den Schutz sensibler Personendaten garantieren und gleichzeitig eine komfortable Bedienung ermöglichen. Per Push-Nachrichten und Smartphone sei so auch im Notfall der einfache Zugang zu wichtigen Daten sichergestellt.

Auch den unterschiedlichen Compliance-Anforderungen der einzelnen Bundesländer und Gemeinden, sowie der Evangelischen Kirche Deutschland, der die Johanniter unterstellt sind, soll das Airlock IAM gerecht werden.

(ID:46862577)

Über den Autor

 Ira Zahorsky

Ira Zahorsky

Redakteurin und Online-CvD, IT-BUSINESS