Essen Datenpanne im Impfzentrum

Autor: Julia Mutzbauer

Im Impfzentrum der Stadt Essen gab es eine Datenpanne. Am 30. Juli wurden versehentlich persönliche Daten von 13.000 Bürgern in einer Mail an 700 Empfänger verschickt. Die Stadt befindet sich derzeit im Austausch mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

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Das Impfzentrum Essen hat sensible Daten von 13.000 Bürgern per Mail verschickt
Das Impfzentrum Essen hat sensible Daten von 13.000 Bürgern per Mail verschickt
(© Elke Brochhagen, Stadt Essen)

Die 700 Adressaten sollten ursprünglich per Mail über eine neue Uhrzeit für ihren Impftermin informiert werden. Doch statt der neuen Öffnungszeiten wurden Datensätze mit personenbezogenen Daten versendet. Nach den Angaben der Stadt Essen wurden alle 700 Empfänger sofort angeschrieben und gebeten, die Daten zu löschen. Auch die rund 13.000 Personen wurden benachrichtigt, dass es eine Datenpanne gegeben hat und ihre persönlichen Daten im Anhang einer eMail verschickt wurden.

Leider sei es nicht in allen Fällen gelungen, heißt es von der Stadt, die über das Impfzentrum verschickte eMail zurückzurufen. Der Datenschutz sei bereits eingeschaltet, darüber hinaus wurde der Vorfall auch dem Landesdatenschutz gemeldet. Um die Verschlüsselung der Daten künftig sicherzustellen, befinde sich die Stadt aktuell im Austausch mit der Kassenärztlichen Vereinigung.

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Redaktion, eGovernment Computing