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Datensätze ausgebaut „COVID-19 Data Lake“ vergrößert

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der KI-Spezialist C3.ai baut seinen „COVID-19 Data Lake“ mit der jetzt gestarteten V2 weiter aus. Damit unterhält das Unternehmen eine der weltweit größten vereinheitlichen Datenquellen rund um die Corona-Pandemie.

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Mit dem COVID-19 Data Lake hilft C3.ai bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.
Mit dem COVID-19 Data Lake hilft C3.ai bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.
(Bild: Screenshot / C3.ai)

Mit elf zusätzlichen integrierten Datensätzen erweitert C3.ai seinen COVID-19 Data Lake. Die kostenlose vereinheitlichte Datenquelle rund um die Corona-Pandemie ist vor allem für die weltweite Forschungs- und Wissenschafts-Community konzipiert. Der Data Lake stellt analysefähige Daten zur Verbesserung neuer oder laufender COVID-19-Projekte bereit.

Der COVID-19 Data Lake wird bereits von verschiedenen Institutionen genutzt: Dazu zählen etwa das Massachusetts Institute of Technology (MIT) Humanitarian Supply Chain Lab, Materialforscher am Lawrence Berkeley National Laboratory oder Wissenschaftler der Arizona State University. „Der C3.ai COVID-19 Data Lake ist eine wertvolle Ressource bei der Vereinheitlichung und Vereinfachung der erforderlichen Daten, ohne Zeit mit dem Suchen, Bereinigen und Vorbereiten der Daten für die Analyse zu verschwenden“, erklärt Tim Russel, Research Engineer am MIT.

Forschung weiter fördern

Mit der Erweiterung will C3.ai den Wert des Data Lakes als kostenfreie Ressource für die globale Forschungsgemeinschaft weiter erhöhen. „Wir freuen uns über den großen Zuspruch von den Forschern, und wir sind zuversichtlich, dass ihre Kreativität, Innovation und einfallsreiche Nutzung dieser Ressource signifikante Ergebnisse zur Eindämmung dieser und zukünftiger Pandemien liefern wird“, meint CEO Thomas M. Siebel.

Forscher können zudem weitere Datenquellen für die Aufnahme empfehlen. So hat zum Beispiel eine Universität C3.ai gebeten, anonymisierte Patientendaten in den Data Lake zu integrieren. Damit wollen die Wissenschaftler eine App zu verbessern, die Nutzer mit Vorerkrankungen über die COVID-bezogenen Morbiditätsrisiken informiert.

Der COVID-19 Data Lake ist für Forscher über jedes Programm zugänglich, das den Zugriff über eine RESTful-API mit gängigen Tools wie Python, R, Ex Machina und Microsoft Power BI unterstützt.

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