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Update Corona-Warn-App: Fehler ausgemerzt

| Autor: Susanne Ehneß

16,2 Millionen Downloads kann die Corona-Warn-App mittlerweile verzeichnen. Doch nicht auf allen Mobiltelefonen lief die Anwendung der App ohne Einschränkungen. Diese Probleme sollen nun behoben sein.

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Die Warn-App wurde bisher über 16 Millionen Mal heruntergeladen
Die Warn-App wurde bisher über 16 Millionen Mal heruntergeladen
(© rki.de)

Bei der Warn-App musste nachgebessert werden. Die App hat zwar die automatisch generierten Codes zwischen den Endgeräten ausgetauscht, aber der Austausch der Schlüssel von positiv getesteten Nutzern funktionierte bei einigen Nutzern nicht zuverlässig. Eigentlich soll der Austausch immer automatisch im Hintergrund laufen, doch bei einigen Geräten klappte dies nur, wenn die App einmal geöffnet wurde.

App öffnen

Diese Manko soll nun ausgermerzt sein. Wie die Bundesregierung bekannt gibt, habe das Entwicklerteam einen Weg gefunden, die Einschränkungen auf jenen Mobiltelefonen zu umgehen, die den automatischen Datenabgleich im Hintergrund blockiert hatten – sowohl für Android-Geräte als auch für iOS-Geräte: Nutzer von Android-Geräten können nun in den Einstellungen der App (Version 1.1.1) dafür sorgen, dass der Abgleich mit dem Server wieder automatisch im Hintergrund stattfindet. Nach dem App-Update unter iOS (Version: 1.1.2) gleicht die Corona-Warn-App die Schlüssel auch auf allen Apple-Geräten wieder automatisch ab. Um die Hintergrundaktualisierung für dieses Update vollständig zu aktivieren, sollen Nutzer die App aber einmal öffnen.

„Wie bei jeder neuen Entwicklung gibt es technische Herausforderungen“, kommentiert die Bundesregierung. Von Anfang an sei klar gewesen, dass die Entwicklung der Corona-Warn-App nicht mit dem Start abgeschlossen sei, „sondern ein Projekt, an dem wir täglich weiterarbeiten, um die App zu verbessern“.

Eine technische Hotline steht unter 0800/7540001 für Fragen zur Verfügung. „Wir wollen noch mehr Menschen von der App überzeugen. Denn sie ist ein wichtiges Hilfsmittel im Kampf gegen die Pandemie. Jeder, der sie nutzt, macht einen Unterschied“, betont die Bundesregierung.

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