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Forschungsprojekt an der TU Dresden Chemische Schaltkreise sollen schwere Krankheiten heilen

Autor: Julia Mutzbauer

Wissenschaftler der Technischen Universität Dresden wollen an einer Lösung für die genetische Untersuchung von humanen Einzelzellen forschen. Mithilfe einer neuen Schaltkreistechnologie wollen die Forscher ein Verfahren entwickeln, dass die Behandlung oder Heilung von Krebs- und Immunkrankheiten ermöglicht.

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Anthony Beck, Mit-Entwickler der Technologie, hält einen chemischen Schaltkreis mit gefärbten Analysemedien. Im Hintergrund ist ein Mikroskopiebild eines der chemischen Transistoren des IC zu sehen
Anthony Beck, Mit-Entwickler der Technologie, hält einen chemischen Schaltkreis mit gefärbten Analysemedien. Im Hintergrund ist ein Mikroskopiebild eines der chemischen Transistoren des IC zu sehen
(© TU Dresden)

Wissenschaftler an der TU Dresden wollen in einem neuen Forschungsprojekt chemische Schaltkreise nutzen, um das Verfahren bei der genetischen Untersuchung von humanen Einzelzellen zu verbessern. Die Mediziner hoffen, dass solche Untersuchungen die Diagnostik und Therapie vieler schwerer Krankheiten drastisch verbessern oder gar Heilung von Krebs- und Immunkrankheiten erlauben, für die es heute noch keine geeigneten Verfahren gibt.

Denn dafür würden molekulare Analysesysteme benötigt, die hunderte oder tausende dieser Zellen individuell und gleichzeitig untersuchen können. Dies kann aktuell keine Technologie leisten, heißt es. Daher wollen die Dresdner Wissenschaftler dafür die chemofluidischen Schaltkreise nutzen, die am Cluster „Center for Advancing Electronics Dresden“ entwickelt wurden.

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 Julia Mutzbauer

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Redaktion, eGovernment Computing