Transparenz für Angebot und Nachfrage von Impfzubehör Chemieindustrie plant „Notfallplattform Corona“

Autor / Redakteur: dpa / Julia Mutzbauer

Die Chemieindustrie plant eine Marktplattform, um die sichere Versorgung mit Impfzubehör zu unterstützen und temporäre Verknappungen zu vermeiden.

Die „Notfallplattform Corona“ soll Transparenz über Anbieter, Mengen, Termine sowie benötigtes Impfzubehör schaffen
Die „Notfallplattform Corona“ soll Transparenz über Anbieter, Mengen, Termine sowie benötigtes Impfzubehör schaffen
(© skd – stock.adobe.com)

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) arbeite mit Hochdruck an der Fertigstellung der „Notfallplattform Corona“, sagte ein Sprecher auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Ziel sei es, auf einer digitalen Plattform Markttransparenz für Angebot und Nachfrage von Impfzubehör zu schaffen – wie Spritzen, Kanülen oder Kochsalzlösungen.

„Unsere Branche entwickelt und produziert derzeit in Rekordtempo Impfstoffe“, so VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. „Jetzt sollen Impfungen nicht daran scheitern, dass Spritzen oder Kanülen fehlen.“ Die Plattform werde gemeinsam mit dem Partner Boston Consulting Digital Ventures aufgebaut. Eine erste Version solle in zwei Wochen online gehen.

Die Arbeiten erfolgten in enger Abstimmung mit den Bundesministerien für Wirtschaft und Gesundheit, hieß es. Die Plattform solle Transparenz über Anbieter, Mengen, Termine und je Wirkstoff benötigtes Impfzubehör schaffen. „Darüber hinaus werden sich dort sowohl Anbieter von Impfzubehör als auch die Nachfrageseite in Form der Bundesländer zusammenfinden können.“

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