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Zentrale Anbindung über das kommunale Verwaltungsnetz Baden-Württemberg entlastet die Gesundheitsämter

Autor: Susanne Ehneß

Die Gesundheitsämter Baden-Württembergs können die Daten Einreisender ab sofort medienbruchfrei weiterverarbeiten. Der bisherige papiergebundene Prozess ist damit abgelöst.

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In Baden-Württemberg funktioniert der Datenabgleich nun flotter
In Baden-Württemberg funktioniert der Datenabgleich nun flotter
(© thauwald-pictures - stock.adobe.com)

Rund 250.000 Menschen pro Woche melden laut Angaben des Bundesinnenministeriums (BMI) derzeit ihre Einreise nach Deutschland an. Diese werden anhand der angegebenen Adresse des Wohn- oder Aufenthaltsortes in Deutschland dem lokal zuständigen Gesundheitsamt zugeordnet und weitergeleitet.

Dieser Prozess wird unter dem Projektnamen „Digitale Einreiseanmeldung“ derzeit bundesweit digitalisiert und soll bald bereitstehen (wir haben darüber berichtet). Die Landkreise der Länder wirken bei diesem Projekt im IT-Bereich mit, um die lokalen Gesundheitsämter sicher an die digitale Infrastruktur des Bundes anzubinden, wo die erfassten Daten digital gesammelt werden.

In Baden-Württemberg ist diese Entwicklung nun vollzogen. Im Auftrag des Landkreistages Baden-Württemberg hat der kommunale IT-Dienstleister Komm.ONE für die Gesundheitsämter in Baden-Württemberg innerhalb von zehn Tagen eine Lösung entwickelt, damit die Ämter die auf Bundesebene erfassten Daten Einreisender medienbruchfrei weiterverarbeiten können. Dadurch sollen sich infizierte Einreisende schneller identifizieren und deren Quarantäne effizienter überwachen lassen.

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