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Datenanalysen für das Gesundheitswesen AWS kündigt Amazon HealthLake und Babelfish for Aurora PostgreSQL an

Autor / Redakteur: Michael Matzer / Nico Litzel

Mit Amazon HealthLake sollen Kunden im Gesundheitswesen und in den Biowissenschaften leichter großen Datenmengen im Petabyte-Bereich analysieren können. Die neue Babelfish-Funktion für den Amazon-Aurora-PostgreSQL-Service greift das Lizenzgeschäft von Anbietern relationaler Datenbanken an und soll Kunden helfen, Lizenzgebühren zu sparen.

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AWS hat HealthLake angekündigt, einen HIPAA-konformen Service für Organisationen im Gesundheitswesen und den Biowissenschaften.
AWS hat HealthLake angekündigt, einen HIPAA-konformen Service für Organisationen im Gesundheitswesen und den Biowissenschaften.
(Bild: © Chinnapong - stock.adobe.com)

AWS hat auf seiner Kundenkonferenz AWS re:Invent 2020 Amazon HealthLake angekündigt, einen HIPAA-konformen Service für Organisationen im Gesundheitswesen und den Biowissenschaften. Amazon HealthLake aggregiert die vollständigen Daten eines Unternehmens aus verschiedenen Silos und mit unterschiedlichen Formaten in einem zentralisierten AWS Data Lake und transformiert unstrukturierte Daten mithilfe von maschinellem Lernen, um automatisch sinnvolle medizinische Informationen zu extrahieren. Für viele Unternehmen ist bereits dies ein großer Vorteil, um ihre in zahlreichen Datensilos verteilten Informationen, etwa Röntgenfotos, Patientenakten, Dokumentationen usw. im Blick zu halten.

Im nächsten Schritt identifiziert der Service jede klinische Information, kennzeichnet und indexiert Ereignisse in einer Zeitlinienansicht mit standardisierten Bezeichnungen, sodass sie leicht durchsucht werden können. Außerdem strukturiert er alle Daten im Industriestandardformat FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources). Auf diese Weise soll ein vollständiger Überblick über den Gesundheitszustand einzelner Patienten und ganzer Patientengruppen realisierbar sein.